Erfolg im Tierversuch
Stammzellen sollen Glatzen abhelfen

Glatzenträger dürfen auf neuen Haarwuchs durch Stammzellen hoffen. Stammzellentransplantate von anderen Tieren mit dichtem Fell ließen bei kahlen Mäusen die Haare sprießen.

HB NEW YORK. US-Forscher sind nach Tierversuchen überzeugt, Kahlköpfen mit Hilfe dieser Zellen eines Tages wieder zu einem vollen Schopf verhelfen zu können. Das Team um George Cotsarelis von der Universität von Pennsylvania berichtet in einer Online- Vorabveröffentlichung des Fachjournals „Nature Biotechnology“ (DOI: 10.1038/nbt950) vom Montag, dass Stammzellentransplantate von anderen Tieren mit dichtem Fell bei kahlen Mäusen Haare sprießen ließen.

Die Studie bestätigt, was Forscher seit längerem vermutet haben: Haarfollikel enthalten eine Art von Stammzellen, die die meisten Menschen ein Leben lang mit neuem Haar versorgen. Ideal wäre, diese Stammzellen aus noch produktiven Follikeln zu bergen und sie an kahle Stellen auf dem Kopf des gleichen Patienten zu verpflanzen, heißt es in der Fachzeitschrift. Bis es so weit ist, werden allerdings noch ein paar Jahre vergehen.

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