Erheblich mehr Falschgeld aus dem Verkehr gezogen
Euro-Blüten: Der Renner ist der falsche Fuffziger

In Deutschland und Europa sind immer mehr gefälschte Euro-Banknoten im Umlauf. In der Bundesrepublik seien in den ersten sechs Monaten 2003 mehr als doppelt so viele falsche Scheine aufgetaucht wie im vorangegangenen Halbjahr, sagte ein Sprecher der Deutschen Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt.

HB/dpa FRANKFURT/M. Es wurden 23 144 Fälschungen gezählt. Damit kämen auf eine Million Banknoten etwa 15 gefälschte Scheine. In der zweiten Jahreshälfte 2002 seien es noch zehn gewesen. Weltweit ist die Zahl der entdeckten Euro-Blüten nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) um knapp 60 Prozent auf 230 534 geklettert.

Bei den Fälschern am beliebtesten ist der EZB zufolge nach wie vor der 50-Euro-Schein - 66 Prozent der entdeckten Blüten waren ein „falscher Fuffziger“. Auf Platz zwei folgt der 20-Euro-Schein mit 23,5 Prozent. Wahre Raritäten sind dagegen gefälschte 5-Euro-Noten mit 0,3 Prozent sowie 500-Euro-Noten mit 0,2 Prozent. Insgesamt sind acht Milliarden Banknoten im Umlauf.

„Die Fälscher sind aktiver geworden“, sagte der Bundesbank- Sprecher. Besonders viele der Blüten kämen aus Ost- und Südosteuropa ins Land. Trotz der gestiegenen Anzahl entdeckter Blüten bleibe der Euro eine besonders fälschungssichere Währung.

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