Erklärung des Vatikan
Kardinäle wählen ab 18. April neuen Papst

HB VATIKAN-STADT. Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. wird am 18. April beginnen. Das hat der Vatikan am Mittwoch bekannt gegeben. 117 Kardinäle sind wahlberechtigt, die Italiener stellen mit 20 Geistlichen das stärkste Kontingent. Das uralte Ritual in der Sixtinischen Kapelle in Rom findet streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit statt.

Die Kapelle wird vorher auf Wanzen durchsucht, die Kardinäle müssen über Verlauf und genauen Ausgang der Wahl Stillschweigen bewahren. Wenn sie einen neuen Papst gewählt haben, werden die Stimmzettel in einem Ofen verbrannt. Der aufsteigende Rauch signalisiert dann: Ein neuer Papst ist gewählt.

Pontifikalrequiem in Berlin

In der Berliner Johannes-Basilika im Stadtteil Kreuzberg haben rund 1 000 Menschen des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. gedacht. Unter den Trauergästen waren Bundeskanzler Schröder und seine Minister, die Spitzen der Opposition, Vertreter der Bundesländer und ausländische Diplomaten.

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, erinnerte in seiner Rede an die drei Berlin-Besuche des Papstes und würdigte dessen Einsatz für Frieden und Freiheit. "Während der Hälfte seines Lebens hat er politische Systeme erfahren und erlitten, die den Menschen bei allen Versprechungen das höchste Gute genommen haben, das er in dieser Welt kennt, nämlich seine Freiheit", sagte Lehmann.

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