Ermittlungen
Haftbefehl im Zusammenhang mit Concorde-Unglück

Gegen einen Schweißer ist im Zusammenhang mit dem Absturz des Überschallflugzeugs Concorde im Jahr 2000 von der französischen Justiz ein Haftbefehl erlassen worden. Das bestätigte ein Anwalt der Anklage in Paris.

HB PARIS. Bei dem Unglück waren 113 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Deutsche.

Der Ermittlungsrichter wolle den Gesuchten zur Montage eines Metallteils an einer DC-10 der Continental Airlines befragen, teilte ein Verteidiger der Nebenkläger am Mittwoch mit. Das Teil war von der Maschine abgefallen, beschädigte wenig später die Concorde bei deren Start und löste so nach Darstellung der Staatsanwaltschaft das Unglück aus. Der Schweißer habe zwei Vorladungen des Ermittlungsrichters ignoriert, sagte der Anwalt weiter. Es sei unklar, ob der Gesuchte aus den USA oder aus Großbritannien komme.

Zusätzlich seien sieben Mitarbeiter des Flugzeugbauers EADS und der französischen Luftfahrtbehörde DGAC zu Anhörung im September und Oktober vorgeladen worden. Sie könnten als Beschuldigte oder Zeugen aussagen.

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