Erneut Hauptbahnhof evakuiert
Dresden: Kaffeemaschine löst Bombenalarm aus

Wegen eines verdächtigen Gepäckstücks wurde der Dresdner Hauptbahnhof zeitweise geräumt und für den Zugverkehr gesperrt. Doch es konnte rasch Entwarnung gegeben werden.

HB/dpa DRESDEN. Eine vermeintliche Bombe hat am Donnerstagmorgen auf dem Dresdner Hauptbahnhof einen Großeinsatz von Polizei und Bundesgrenzschutz (BGS) ausgelöst. Nach dem Fund von herrenlosen Gepäckstücken, die sich später als eine Kaffeemaschine und eine Laptoptasche noch unbekannten Inhalts entpuppten, wurde der Bahnhof evakuiert. Experten des BGS zerstörten die Gepäckstücke mit einem Roboter. Nach zwei Stunden wurde Entwarnung gegeben.

Die Gepäckstücke waren gegen 8.15 Uhr im Durchgang zur Kuppelhalle entdeckt worden. Nach Angaben des Notfallmanagers der Deutschen Bahn wurde der Bahnhof etwa eine halbe Stunde später evakuiert. Zwischen 8.44 Uhr und 10.38 Uhr war er gesperrt, der Zugverkehr wurde eingestellt.

Am Freitag vor Pfingsten war auf dem Hauptbahnhof eine als Reisekoffer getarnte Bombe entdeckt worden. Mit dem darin enthaltenen Sprengsatz hätten viele Menschen verletzt oder getötet werden können. Noch immer ist unklar, wer den Sprengsatz deponiert hatte. Bislang konnte eine terroristischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden. Unklar ist, wer hinter dem kürzlich aufgetauchten Selbstbezichtigungs-Schreiben einer „Kaukasischen Befreiungsfront Abu Achikoba“ steckt. Die Ermittler sehen in dem Schreiben keine heiße Spur.

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