Erste Touristen evakuiert
Feuerwalze bedroht griechische Urlaubsregionen

Waldbrände haben am Donnerstag in Griechenland zwei Menschen das Leben gekostet. Im ganzen Land wüteten an mehr als 100 Stellen Wald-und Buschbrände. „Die Situation ist sehr ernst. Wir kämpfen mit kilometerlangen Feuerfronten an mehreren Stellen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im staatlichen Rundfunk weiter.

HB ATHEN. Betroffen waren Regionen in Mittelgriechenland, auf der Halbinsel Peloponnes sowie im Westen des Landes. Auf der kleinen griechischen Urlauberinsel Poros, die Athen vorgelagert ist, bekämpften Feuerwehrleute Brände, die Hotels und Wohnhäuser bedrohen. Im Fernsehen war am Mittwoch eine Feuerwalze zu sehen, die sich nur wenige hundert Meter entfernt von den Hotelanlagen ausbreitetet. Die Urlauber und Anwohner waren zuvor vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. 44 Löschflugzeige und Hubschrauber beteiligten sich an den Löscharbeiten. Am Freitag sollten auch Löschflugzeuge aus Italien und Frankreich hinzukommen, berichtete der staatliche griechische Rundfunk weiter.

Am Vorabend hatte Athen seine Nachbarstaaten um Hilfe bei der Bekämpfung der Waldbrände gebeten. Die Feuer waren nach der extremen Hitze der vergangenen Tage ausgebrochen. In vielen Fällen vermuteten die Behörden Brandstiftung als Ursache. Griechenland erlebt derzeit die schlimmste Hitzewelle seit über 100 Jahren: Bei Temperaturen von bis zu 46 Grand sind bereits acht Hitzetote zu beklagen.

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