Erste Urlauber aus Mexiko gelandet
Hurrikan „Wilma“ droht zurückzukehren

Hurrikan „Wilma“ hat im US- Bundesstaat Florida Milliardenschäden angerichtet und mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen. Tausende Häuser wurden beschädigt, Bäume niedergewalzt und Stromleitungen zerstört.

HB MIAMI/PORT-AU-PRINCE. Hurrikan „Wilma“ hat im US- Bundesstaat Florida Milliardenschäden angerichtet und mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen. Am Dienstag befand er sich zwar schon etwas abgeschwächt über dem Atlantik, doch in der Karibik sorgte mit „Alpha“ bereits der 22. Tropensturm dieser Saison für Angst und Schrecken. Auf Haiti hinterließ er eine Spur der Verwüstung. Mindestens elf Menschen starben.

Mit Windgeschwindigkeiten von 200 Kilometern pro Stunde war „Wilma“ mit großer Wucht auf Floridas Festland getroffen. Über dem warmen Wasser der Karibik hatte er an Fahrt gewonnen. Die Folge: Straßen wurden überschwemmt, Wohnwagen und Autos umgerissen, Bäume umgeknickt und Fensterscheiben zersplittert. Mehr als 3,2 Millionen Menschen waren am Dienstag noch ohne Strom, zeitweise waren mehr als 6 Millionen von Elektrizität abgeschnitten. Meteorologen sagten, seit Hurrikan „Andrew“ im Jahr 1992 sei kein so starker Sturm mehr durch die Gegend um Miami gepeitscht.

Ausläufer des Sturms waren am Dienstag dennoch in Massachusetts zu spüren: Auch dort kam es zu Stromausfällen, die Behörden gaben sowohl für diese Gegend als auch für Rhode Island und die Küste von Connecticut Sturmwarnungen heraus.

In Florida begannen am Dienstag nach Abzug des Hurrikans die Aufräumarbeiten, die nach Angaben der Behörden viele Wochen dauern werden. Vielerorts brachen - oft wegen zerborstener Gasleitungen - Feuer aus. Die einzige Verbindungsstraße zu den Inseln von Key West war am Dienstag wieder teilweise befahrbar. Die ersten der 36 000 Menschen, die in Notunterkünften Zuflucht gesucht hatten, kehrten Fernsehberichten zufolge in ihre Häuser zurück.

Viele Flughäfen, darunter der Miami International Airport, blieben für den allgemeinen Flugverkehr geschlossen. Lediglich Flugzeuge der Rettungs- und der Sicherheitskräfte durften die einzig verbliebene Start- und Landebahn benutzen. Erste Geschäfte und Tankstellen in den Katastrophengebieten öffneten wieder.

Nach Berichten der britischen BBC und dem US-Nachrichtensender CNN vom Dienstag starben in der Karibik insgesamt mindestens 17 Menschen. Allein in Mexiko und in Florida habe „Wilma“ bislang jeweils sechs Menschen in den Tod gerissen.

Seite 1:

Hurrikan „Wilma“ droht zurückzukehren

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%