Es hat sich ausgetanzt
Love Parade steht vor dem Aus

Die Love Parade ist längst zum Symbol der Rave-Gemeinde geworden und zog Jahr um Jahr Tanzwütige aus aller Welt an. Doch seit einigen Jahren schlagen sich die Veranstalter mit Finanzierungsproblemen herum. Konnte die Love Parade bislang immer gerettet werden, so steht sie nun vor dem Aus. Ein mittlerweile 700 000 Euro großes Finanzloch verschlingt die letzte Hoffnung auf den Mega-Rave im Juli 2004.

HB BERLIN. Dr. Motte (alias Matthias Roeingh), Gründer der ersten Love Parade und Initiator aller bisherigen Love-Parades gibt der Techno-Party für 2004 kaum noch Chancen. Wenn Senat und Veranstalter sich in den nächsten zwei Wochen nicht eine Lösung einfallen lassen, wird die Love-Parade ausfallen.

Roeingh sagte am Donnerstag im Rundfunk Berlin-Brandenburg, er sei sehr skeptisch, dass innerhalb von zwei Wochen eine Lösung gefunden werde. Daher gehe er auch nicht davon aus, dass die Love-Parade noch zu retten sei. Die eigentlich für den 10. Juli 2004 geplante Party ist mit erheblichem Organisationsaufwand verbunden. Dafür müsse genügend Vorlaufzeit zur Verfügung stehen, nannte Dr. Motte einen weiteren Grund für die düsteren Aussichten.

Für Freitag dieser Woche ist ein weiteres Treffen zwischen Veranstaltern und Senat angesetzt. Die Gespräche könnten sich aber, nach Angaben einer Sprecherin von Wirtschaftssenator Harald Wolf (SPD), durchaus bis in die nächste Woche ziehen. Bereits gestern hatten die Verantwortlichen die weltweit größte Raveparty offiziell abgesagt, da sich der Senat bis jetzt nicht zu einer Kostenbeteiligung druchringen konnte.

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