Europapremiere
„King Kong“ ist in Berlin angekommen

Nach 35 Jahren hat er sich seinen Jugendtraum erfüllt: Star-Regisseur Peter Jackson schuf sich seine eigene „King Kong“-Version. Eine Woche vor dem deutschlandweiten Kinostart am 14. Dezember feierte das aufwendig inszenierte Remake seine Europapremiere.

HB BERLIN. Vor dem Theater am Potsdamer Platz begrüßten Hunderte Fans den Neuseeländer zusammen mit seinen Hauptdarstellern Naomi Watts, Adrien Brody und Andy Serkis. Knapp 2000 geladene Gäste kamen zur Premiere des dreistündigen Abenteuerfilms um den Riesen-Gorilla und die weiße Frau. In der Neuverfilmung des Klassikers aus dem Jahr 1933 kämpft King Kong unter anderem gegen Dinosaurier, Riesen-Echsen, Fledermäuse und eklige Würmer.

„Mit neun Jahren sah ich den Film zum ersten Mal und war fasziniert. Seitdem bin ich Fan“, sagte der 44-Jährige am Mittwoch in Berlin. „Ich weinte, als ich als Kind sah, wie Kong starb“, erklärte Jackson seine frühe Faszination für den Klassiker aus dem Jahr 1933. „Dieser Film hinterließ einen so großen Eindruck, dass ich noch an diesem Abend beschloss, Regisseur zu werden.“

Er habe sich gedacht, es müsse faszinierend sein, „diese wundervolle Geschichte mit modernster Technik neu zu erzählen“. Und auch seine eigene mittlerweile neunjährige Tochter sei von seinem Film begeistert. Daher halte er auch nichts von Altersbeschränkungen im Kino. Die Eltern seien dafür verantwortlich zu entscheiden, was ihre Kinder sehen dürften und was nicht.

Einerseits sei der Gorilla brutal und mache Angst. Andererseits könne man auch mit ihm mitfühlen. „Ich hoffe, wir haben Kong so präsentiert, dass man Verständnis für ihn aufbringt und die Tragödie seines Schicksals begreift - denn das ist das Herz unseres Films.“ Eine solch großartige Geschichte könne auch 2005 neu erzählt werden. „Es gibt nichts auf der Welt, dass diesen Mythos zerstören kann.“

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