Evakuierungen angeordnet
„Bill“ fegt über Süden der USA hinweg

Vier Menschen wurden verletzt, als sich im Süden der USA mindestens zwei Tornados bildeten, an der Golfküste kam es zu Überschwemmungen und zahlreiche Bäume wurden entwurzelt.

Reuters NEW ORLEANS. Ein Tropensturm mit heftigen Niederschlägen und Windgeschwindigkeiten von bis zu rund 100 Kilometern pro Stunde hat am Montag im Süden der USA erheblichen Schaden angerichtet.

Vier Menschen wurden verletzt, als sich mindestens zwei Tornados bildeten, an der Golfküste kam es zu Überschwemmungen und zahlreiche Bäume wurden entwurzelt. Die Küstenwache in New Orleans teilte mit, sie habe mehrere Notrufe von in Seenot geratenen Schiffen erhalten. Ölfirmen brachten ihre Arbeiter von Bohrplattformen vor der Küste in Sicherheit. Nachdem der Tropensturm „Bill“ im Bundesstaat Louisiana die Küste erreicht hatte, schwächte er sich leicht auf Geschwindigkeiten von rund 70 Kilometer pro Stunde ab. Dennoch wurden etwa in der Region des Mississippi Evakuierungen angeordnet.

Die Warnung vor dem tropischen Sturm für die US-Golfküste und ein Generalstreik im afrikanischen Ölexportland Nigeria hatten am Montag Befürchtungen über Öl-Lieferengpässe aufkommen und die Preise kräftig anziehen lassen. Für ein Barrel (knapp 159 Liter) der marktführenden Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im August wurden am Abend in London mit 28,10 Dollar 80 US-Cent mehr als am Freitag bezahlt. Leichtes US-Öl verteuerte sich um 78 Cent auf 30,05 Dollar.

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