Evangelischer Geistlicher fordert Beisetzung im Saarland
Honeckers Urne soll heimkehren

Ein deutscher Pfarrer kämpft dafür, dass die sterblichen Überreste von Erich Honecker aus Chile überführt werden. Die Urne soll im Saarland beigesetzt werden.

HB BERLIN. Zehn Jahre nach dem Tod des früheren DDR-Staatschefs Erich Honecker fordert ein evangelischer Pfarrer, dass die Urne nach Deutschland überführt wird. Es sei unwürdig, dass sich die Asche nach wie vor in der Wohnung der Witwe Margot Honecker in Chile befinde, sagte der Geistliche Uwe Holmer der «Bild».

«Im Saarland sollte es Ämter geben, die einen würdigen, sicheren Platz für seine Beisetzung finden», so der 75-Jährige aus dem brandenburgischen Lobetal, der Honecker vor dessen Ausreise nach Chile 1990 zehn Wochen lang Schutz in seinem Haus geboten hatte.

Honecker, der am 29. Mai 1994 im Exil starb, stammte aus Neunkirchen im Saarland.

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