Ex-Basketballstar in Not
Wieso will niemand Michael Jordans Villa kaufen?

Immobiliensorgen mal anders: NBA-Superstar Michael Jordan bleibt auf seinem Luxusanwesen sitzen, weil niemand dafür 29 Millionen Dollar zahlen will. Dem Basketballspieler ist das eigene Haus zu groß geworden.
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Los AngelesDer ehemalige US-Basketballstar Michael Jordan findet keinen Käufer für sein spektakuläres Anwesen in Chicago. Bei einer Auktion am Montag wollte keiner der Bieter einen angemessenen Preis für die Luxusbleibe in einem Vorort der US-Metropole zahlen. „Wir sind enttäuscht, dass die Gebote für Michael Jordans Domizil in Highland Park in der heutigen Auktion nicht den Mindestpreis erreichten”, erklärte eine Sprecherin des früheren Stars der US-Basketballliga NBA. Offenbar sei die „Marktlage” gerade ungünstig, fügte die Maklerfirma hinzu.

Jordan hatte ursprünglich versucht, die Luxusvilla für 29 Millionen Dollar (21 Millionen Euro) zu verkaufen. Weil sich kein Käufer fand, versuchte er es nun mit der Auktion. Zur Höhe des Mindestpreises machte seine Sprecherin keine Angaben, in Medienberichten war jedoch von 13 Millionen Dollar die Rede.

Auf dem Anwesen gibt es nicht nur ein Wohnhaus mit neun Schlafzimmern, sondern noch ein zusätzliches Gästehaus, einen komplett ausgestatteten Schönheitssalon, einen Weinkeller und einen ganzen Sportkomplex: Neben einem Basketballfeld in Originalgröße gibt es ein Schwimmbad, einen Tennisplatz und einen Golfplatz. Auf dem Eingangstor prangt eine riesige 23, die Zahl auf Jordans Trikot bei den Chicago Bulls.

Jordan zählte jahrelang zu den Superstars der NBA. Er habe „so viele tolle, glückliche Erinnerungen” an seine Zeit in dem Haus, sagte Jordan im November. „Hier sind meine Kinder groß geworden. Hier habe ich während meiner Meisterschaftsjahre gewohnt.” Weil seine Kinder nun erwachsen seien, sei ihm das Haus aber zu groß geworden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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