Ex-Praktikanten gegen Donald Trump
„Er weckt die Dämonen“

Sechs Kandidaten aus seiner früheren TV-Show machen Front gegen Donald Trump. Fünf waren vorzeitig ausgeschieden. Doch auch ein Gewinner der Show liest dem umstrittenen Präsidentschaftsanwärter die Leviten.

New YorkMit dem Spruch „You're fired!“ (Du bist gefeuert) waren sie aus der TV-Show geworfen worden, jetzt drehen sie den Spieß um. Fünf gescheiterte Kandidaten von Donald Trumps früherer TV-Show „The Apprentice“ machen Front gegen den rechtspopulistischen US-Präsidentschaftsbewerber. In einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag in New York warfen sie ihrem früheren Mentor vor, mit seiner Wahlkampagne Furcht zu verbreiten, die Gesellschaft zu spalten und den Rassismus anzuheizen.

Trump schüre „die Flammen unserer schlimmsten Dämonen“, sagte der Ex-Kandidat Kwame Jackson. Neben den gescheiterten Kandidaten trat jedoch ein weiterer auf, der in der Reality-Show Erfolg hatte. Randal Pinkett hatte im Jahr 2005 als erster und bislang einziger Afroamerikaner den Wettbewerb um einen lukrativen Einjahresvertrag im Trump-Firmenimperium gewonnen. Dass er sich nun trotzdem an der Anti-Trump-Bewegung beteilige, bezeichnete er als „Akt des Patriotismus und nicht der Illoyalität“.

Der Baulöwe, der die Show früher selbst moderiert hatte, reagierte prompt auf den Angriff aus dem Kreis seiner Ex-Kandidaten. In einer Erklärung warf er ihnen einen „absoluten Mangel an Ehrlichkeit und Loyalität“ vor. Alle Kandidaten die sich gegen Trump aussprachen waren entweder Mitglied einer ethnischen Minderheit oder weiblich.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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