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Experte fordert Mundschutz: Grippe breitet sich in Deutschland aus

Im Vergleich zur Vorwoche hat es in Deutschland einen deutlichen Anstieg der Grippefälle gegeben. Die Zahlen seien aber laut Robert-Koch-Institut nicht besorgniserregend. Experten fordern das Tragen von Schutzmasken.

Grippewelle: Die Zahl der Neuansteckungen stieg bundesweit auf mehr als 1.700. Quelle: dpa
Grippewelle: Die Zahl der Neuansteckungen stieg bundesweit auf mehr als 1.700. Quelle: dpa

BerlinÜberall Niesen, Schnupfen, Husten: Die Grippe breitet sich in Deutschland weiter aus. Im Vergleich zur Vorwoche gab es einen deutlichen Anstieg der Fälle, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch sagte. Demnach stieg die Zahl der Neuansteckungen bundesweit auf mehr als 1.700.

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„Das ist ein hoher Wert", sagte eine Instituts-Sprecherin. Dennoch handele es sich aber nicht um eine außergewöhnliche Grippewelle. Im Januar 2011 lag die Quote bundesweit ähnlich hoch. Damals war jedoch eher Süddeutschland betroffen, 2013 breitet sich die Grippe vermehrt in Norddeutschland aus. Vor zwei Jahren stieg die Infektionsrate in den ersten beiden Februarwochen weiter an, um dann zum Ende der Grippe-Saison stetig zu sinken.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Influenza-Wochenbericht des Instituts wurde die Zahl der Neuinfektionen in der vergangenen Woche auf 1.253 beziffert. Allerdings seien es Hunderte mehr, weil tagesaktuelle Meldungen die Zahl permanent veränderten und es viele Nachmeldungen gebe, sagte die Sprecherin.

Von 251 im Institut eingegangenen Abstrichen von Patienten mit Atemwegserkrankungen mit Symptomen wie Lungenentzündung, Rachenentzündung und Bronchitis seien bei mehr als der Hälfte Grippeviren nachgewiesen worden. Die Rate belief sich auf 61 Prozent. In der Woche davor waren es noch 47 Prozent.

Der Hygiene-Experte Klaus-Dieter Zastrow sprach sich unterdessen dafür aus, dass Grippekranke Mund- und Nasenschutzmasken tragen sollen. „Bei uns in Deutschland ist das bislang nicht üblich, aber die Idee ist absolut richtig - im Krankenhaus wird das bei Grippekranken immer so gehandhabt", sagte Zastrow im dapd-Interview.

  • 30.01.2013, 19:29 Uhrhafnersp

    Donnerwetter! Grippe in Deutschland! Das ist ja fast schon so sensationell wie vor kurzem der Wintereinbruch mitten im Winter! Klimaschutz muß her, ach ich bin schon ganz durcheinander, Mundschutz natürlich!
    Ich glaube echt, wir sollten jetzt mal wieder Panik kriegen, oder? Da wäre es aber schon besser etwas besser gewesen, wenn man dieser Grippe traditionell noch so ein Nutztier oder Haustier vorangestellt hätte, ich glaube Katzen und Hunde wären noch frei. Dann hört sich das schon viel schlimmer an, nicht so banal. Hadschi!

  • 30.01.2013, 19:41 Uhrdaytraderwave

    Das Problem ist, dass die Berichterstattung im Handelsblatt so oberflächlich und unpräzise geworden ist, dass nicht einmal mehr sicher ist, ob die echte "Grippe" - Influenza - gemeint ist, oder bloß grippale Infekte. Eine Grippe-Pandemie wäre von völlig anderer Bedeutung als eine witterungsbedingte Häufung grippaler Infekte - eigentlich ein Unterschied, den heutzutage jeder Schüler kennt, wenn er im Biologie-Unterricht etwas aufgepasst hat und jeder mündige Patient sowieso.

    Die nächste Frage ist, ob diese Art von Verblödung pandemisch ist oder ob sie vorgetäuscht und also beabsichtigt ist.

    Leider gibt es dagegen keine Impfung. Aber immerhin eine Kommentarseite.

  • 31.01.2013, 11:55 Uhrgsgs

    nein, richtige Grippe. http://influenza.rki.de/Graphs/2012_2013/04/00_VirusDetections_04_20122013.gif
    (update täglich)
    In USA war's ziemlich schlimm, jetzt bereits zurückgehend.
    In Japan und Europa ist sie derzeit stark ansteigend, Deutschland hinkt ca. 1 Woche
    hinter NL,B,F her. Die KITAs zuerst ...http://www.uni-kiel.de/infmed/ifsg/index.htm

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