Extreme Trockenheit
Elf Helfer sterben bei Waldbrand in Spanien

In Mittelspanien sind bei einem Waldbrand bei Guadalajara elf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden von Montagmorgen handelt es sich bei den Opfern um Feuerwehrleute und freiwillige Helfer, die bei den Löscharbeiten von den Flammen eingeschlossen worden seien.

HB GUADALAJARA. Zunächst hatten die Behörden von mindestens 14 Toten gesprochen. Ein Mensch sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Das Feuer nordöstlich von Madrid geriet außer Kontrolle, auch Teile ein Naturschutzgebietes standen in Flammen. Bis zum Abend wurden etwa 5000 Hektar Wald vernichtet. Drei Dörfer mit rund 500 Einwohnern mussten evakuiert werden. Der Brand war von einer Gruppe Ausflüglern fahrlässig beim Grillen ausgelöst worden. Durch Funkenschlag hatten die trockenen Gräser der Umgebung Feuer gefangen.

Begünstigt durch die große Hitze und die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten wüteten in Spanien landesweit am Sonntag etwa 15 Waldbrände, die insgesamt rund 8000 Hektar Baumbestand zerstörten. Größere Feuersbrünste wurden aus der Gegend um Saragossa und aus Zamora an der Grenze zu Portugal gemeldet. Dort waren sechs Helfer bei den Löscharbeiten verletzt worden. Nahe Ciudad Real nahm die Polizei zudem einen 63-Jährigen fest, der ein Feuer in der Umgebung einer Erdölraffinerie gelegt hatte. Dutzende Hektar Pinienwald wurden ein Raub der Flammen, wie die Behörden mitteilten. Die Raffinerie sei jedoch nicht in Gefahr gewesen.

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