Extremes Wetter: Hitzewelle in Rio, eisige Kälte in New York

Extremes Wetter
Hitzewelle in Rio, eisige Kälte in New York

Während die Brasilianer bei extremer Hitze mit Temperaturen von mehr als 40 Grad ächzen, rüsten sich die New Yorker gegen gefühlte Temperaturen von bis zu minus 50 Grad. Auch Großbritannien leidet unter Wetterkapriolen.
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New York, Río de Janeiro, London Extreme Hitze, eisige Kälte, drohendes Hochwasser – in einigen Regionen der Welt macht den Menschen das Wetter derzeit besonders zu schaffen. Während in Deutschland frühlingshafte Temperaturen herrschen, müssen viele Amerikaner bibbern.

Millionen Menschen in den USA haben sich am Wochenende für einige der kältesten Tage der vergangenen zwei Jahrzehnte gewappnet. In mehreren Bundesstaaten wurden für den Wochenbeginn Tiefstwerte vorausgesagt. Der Nationale Wetterdienst warnte vor „Rekordkälte“. Bei den gefühlten Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius, verursacht durch eisige Winde aus Nordwest, könnten innerhalb von fünf Minuten in der Kälte Frostbeulen am Körper entstehen, warnten TV-Sender. Mindestens 13 Menschen kamen laut CNN bereits durch die Kältewelle ums Leben.

Elf von ihnen starben bei Verkehrsunfällen. Im US-Staat Wisconsin erlag ein Mann einer Unterkühlung. In Bundesstaat New York verschwand eine 71 Jahre alte, an Alzheimer erkrankte Frau aus ihrem Zuhause. Rund 90 Meter von ihrem Haus entfernt wurde sie tot aufgefunden, berichtete CNN.

Obdachlose suchten in Notunterkünften Schutz vor dem möglichen Kältetod. Die Stadt New York schickte mehr Mitarbeiter als sonst auf die Straßen, um den Menschen ohne Dach über den Kopf Hilfe anzubieten. Sobald die Temperaturen in der Millionenmetropole unter den Gefrierpunkt fallen, kommen Obdachlose ohne das sonst übliche Aufnahmeverfahren in Notunterkünften und Hilfszentren unter.

Weil Flugzeuge auf den vereisten Pisten nicht starten oder landen konnten, saßen weiter Tausende in den USA an Flughäfen fest. Seit Beginn des Schneetreibens am Donnerstag waren laut dem Flugportal FlightAware.com mehr als 7000 Flüge gestrichen worden. Allerdings unterscheidet die Website nicht zwischen technisch bedingten und durch das Wetter verursachten Ausfällen. An den Schaltern der Airlines bildeten sich lange Warteschlagen.

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Großbritannien erwartet tagelanges Hochwasser

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