Fährunglück in Myanmar
Zahl der Toten steigt auf 59

Rettungskräfte haben nach dem Fährunfall in Myanmar 23 weitere Leichen aus dem Inneren des Schiffes geborgen. Die staatlich betriebene „Aung Tagun 3“ war am Freitag mit 225 Passagieren an Bord gesunken.
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RangunDie Opferzahl nach dem Fährunfall im Nordwesten Myanmars am Wochenende ist extrem angestiegen. Rettungskräfte hätten 23 weitere Leichen aus dem Inneren des Schiffes gezogen, wodurch die Zahl der Toten nun bei 59 liege, wie die Zeitung „Myanma Ahlin“ am Dienstag berichtete.

Die Zahl der Überlebenden stieg von 167 auf 169.

Bei hohem Wellengang war die staatlich betriebene, doppelstöckige „Aung Tagun 3“ am späten Freitagabend nahe Myebon gekentert, nachdem sie die Hafenstadt Kyaukphyu verlassen hatte. Das myanmarische Informationsministerium hatte nach dem Unglück der mit 225 Passagieren voll besetzten Fähre von etwa 50 Vermissten gesprochen.

Schiffsunglücke wegen Überladung oder schlechten Wetters kommen auf den Flüssen und an den Küsten Myanmars häufig vor. Viele Menschen verlassen sich dennoch auf die Transportmittel, weil sie billig sind und weil in viele Regionen keine Straßen führen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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