Fährverkehr liegt lahm
Stürme und Waldbrände in Griechenland

Stürmische Winde haben am Donnerstag den gesamten Fährverkehr in Griechenland zum Erliegen gebracht. Im Ägäischen Meer wüteten Stürme der Stärke neun. Stellenweise erreichten die Böen die Stärke zehn und mehr, teilte das Meteorologische Amt mit.

HB ATHEN. Die Küstenwache ordnete die Einstellung des Fährverkehrs an. Zudem fielen wegen der Stürme elf Flüge von Athen auf die Inseln Rhodos, Kreta und einige Kyladeninseln aus. Zahlreiche Inseln blieben damit von der Außenwelt abgeschnitten.

Auf der Ferieninsel Rhodos brachen zwei Waldbrände aus, wegen der starken Winde konnten keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Auf der Westseite der Insel wurde der Notstand ausgerufen. Wegen des starken Seegangs konnten zudem keine Schiffe ablegen, um mehr Feuerwehrleute in das betroffene Gebiet zu bringen. Bewohnte Gebiete seien jedoch nicht bedroht, sagte der Präfekt der Region im Radio. In ganz Griechenland herrschen seit Tagen sommerliche Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Auf Kreta zeigten die Thermometer 24 Grad Celsius an.

Der Brand war am Morgen aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen. Gut zwei dutzend Feuerwehrleute und zwölf Löschfahrzeuge versuchten, die Flammen in Schach zu halten. Bei einem Waldbrand im Sommer wurden auf der Ägäis-Insel tausende Hektar Land ein Raub der Flammen.

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