Fälschungen hätten Verlust von Hunderttausenden Euro bringen können
Duo fälscht 30 000 Biermarken für das Oktoberfest

Glück für die Wies'n Wirte: Der Polizei ist ein Fälscher-Duo ins Netz gegangen, das rund 30 000 Biermarken für das Oktoberfest gefälscht hat. Auch zwei Schüler wurden festgenommen. Der Schaden für die Festzeltbetreiber wäre enorm gewesen.

HB MÜNCHEN. Es hätte schöner kaum sein können: Nach einem Traumstart strömten schon am Samstag und Sonntag eine Million Besucher auf das Münchner Oktoberfest. Der Auftakt des größten Volksfestes der Welt schien rundum gelungen, Wirte und Schausteller hatten Grund genug, sich bis 3. Oktober auf über sechs Millionen zahlungskräftige Gäste zu freuen.

Was zu dem Zeitpunkt kaum jemand wusste: In drei Zelten waren bereits kurz nach Eröffnung gefälschte Bier-Wertmarken im Umlauf. Am Montag flog der bisher größte Schwindel auf der Wiesn auf: Bei einem 50 Jahre alten Münchner und einem 33- Jährigen aus dem früheren Jugoslawien wurden an die 30 000 gefälschte Biermarken sicher gestellt. Es sei nicht auszuschließen, dass doppelt so viele gedruckt worden sind, meint die Münchner Polizei.

Opfer der Fälscher-Clique waren die Wirte der drei Festhallen Bräurosl, Armbrustschützenzelt und Winzerer Fähndl. Angenommen, es wären tatsächlich 60 000 gefälschte Biermarken in Umlauf gekommen, hätte dies für das betroffene Wirte-Trio einen Verlust von zusammen annähernd 400 000 Euro bedeutet.

Der Schwindel war von langer Hand vorbereitet worden. „Die Spur führt ins ehemalige Jugoslawien“, wusste am Mittwoch ein Polizeisprecher. Dort steht auch die professionell ausgestattete Fälscherwerkstatt mit den Druckplatten für die Prägungen der Falsifikate.

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