Fahndung auf Hochtouren: Dritte Festnahme nach Millionenraub in England

Fahndung auf Hochtouren
Dritte Festnahme nach Millionenraub in England

Zwei Tage nach dem Aufsehen erregenden Millionenraub in England ist eine weitere verdächtige Frau festgenommen worden. Die 41-jährige habe mehrere Tausend Pfund in bar bei sich gehabt, die möglicherweise aus der Beute des Raubs stammen.

HB LONDON. Am Donnerstagabend hatten Fahnder bereits eine 31-jährige Frau und einen 29-jährigen Mann in Haft genommen. Den Verdächtigen wird bislang allerdings keine direkte Beteiligung an dem Überfall auf das Gelddepot in der südostenglischen Ortschaft Tonbridge vorgeworfen.

Bei diesem größten Geldraub in der Geschichte Großbritanniens hatten am frühen Mittwochmorgen als Polizisten getarnte und schwer bewaffnete Täter bis zu 50 Millionen Pfund (73,3 Millionen Euro) erbeutet. Sie transportierten das Geld in einem Lastwagen ab.

Mehr als 100 Ermittler sind an der Fahndung nach beteiligt. Experten äußerten allerdings die Befürchtung, dass die Beute des Raubüberfalls längst außer Landes geschafft wurde. Angesichts der fachmännischen Planung des Überfalls auf das Gelddepot sei davon auszugehen, dass die Verteilung des Bargelds ebenfalls genau vorausgeplant war, sagte der Fachmann für Geldwäsche-Kriminalität, David Hutchinson, dem Sender BBC.

Die Polizei hofft nach Angaben eines Sprechers weiterhin, dass Beteiligte an dem Raub von Mitwissern verraten werden. Die ausgesetzte Belohnung von umgerechnet fast drei Millionen Euro sei die größte in der britischen Kriminalgeschichte und werde ihre Wirkung nicht verfehlen, erklärte der stellvertretende Polizeichef der von dem Raub betroffenen Grafschaft Kent, Adrian Leppard.

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