Falls Kühlung scheitert Versenkung mit Sand und Beton geplant

Der Betreiber Tepco überlegt öffentlich, den Reaktor in Fukushima bei einem Missglücken der Löschversuche unter einer Schicht von Sand und Beton zu begraben. So könne im Extremfall die Strahlung eingedämmt werden.
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Bilder des zerstörten Reaktors 3 vom 18. März. Quelle: dpa

Bilder des zerstörten Reaktors 3 vom 18. März.

(Foto: dpa)

TokioDer Betreiber des japanischen Unglücksreaktors Fukushima erwägt erstmals öffentlich, das Kraftwerk unter einer Schicht aus Sand und Beton zu begraben.

„Es ist nicht unmöglich, die Reaktoren mit Beton zu überziehen“, teilte Tokyo Electric Power am Freitag mit. Zunächst solle aber versucht werden, den Reaktor abzukühlen. Nach der Katastrophe in Tschernobyl wurde ebenfalls mit Sand und Beton eine Deckschicht geschaffen. Vielleicht sei es die einzige Möglichkeit, eine katastrophale Ausbreitung von Strahlung zu verhindern, sagten japanische Ingenieure.

Derzeit wird versucht, die Stromverbindung zumindest zu zwei Reaktoren wiederherzustellen, um die Kühlpumpen in Gang zu bringen. Zugleich besprühen Arbeiter den Reaktor Nr. drei mit Kühlwasser. Die Situation in diesem Reaktor gilt als am gefährlichsten.

Das Unglück 1986 in Tschernobyl gilt als weltgrößter Atomunfall. Damals war ein sowjetischer Reaktor explodiert.

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