Falschgeld
Gauner machen mit Schrott-Euros Vermögen

Drei Geldfälscher aus China haben mit Münzschrott ein kleines Vermögen gemacht. Die zerbrochenen Euromünzen waren zum Einschmelzen nach Fernost gebracht worden. Dort fügte das Trio sie wieder zusammen.
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FrankfurtMit Schrott-Euros haben drei Geldfälscher aus China ein kleines Vermögen ergaunert und die Deutsche Bundesbank um mehr als 300.000 Euro geschädigt. Dafür müssen sie nun hinter Gitter. Das Landgericht Frankfurt verurteilte das Trio am Dienstag zu Haftstrafen. Ein 41 Jahre alter Flugbegleiter sowie ein Geschäftsmann (36) erhielten jeweils drei Jahre und neun Monate Haft, ein Münzhändler (31) muss für drei Jahre ins Gefängnis.

Vier mutmaßliche Mittäter werden sich von Montag (5. Dezember) an vor derselben Strafkammer des Landgerichts zu verantworten haben. Insgesamt beläuft sich der von den sieben Angeklagten verursachte Schaden auf weit mehr als eine halbe Million Euro.

Das angeklagte Trio hatte eingeräumt, zwischen 2009 und 2011 in China bereits auseinandergebrochene Ein- und Zwei-Euro-Münzen genutzt zu haben. Der Münzschrott war aus Europa zum Einschmelzen nach Fernost gebracht worden. Der Trick der Männer: Sie fügten die Münzränder und -kerne wieder zusammen und reichten sie bei der Filiale der Bundesbank im Frankfurter Bahnhofsviertel als angeblich beschädigtes, aber noch werthaltiges Geld zum Austausch ein.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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