Familie soll Arbeitsethos lehren
Höflichkeit und gutes Benehmen sind gefragt

Höflichkeit und gutes Benehmen stehen nach einer Umfrage bei der Kindererziehung wieder hoch im Kurs. 87 Prozent der Bundesbürger halten die Vermittlung dieser Verhaltensweisen für das wichtigste Erziehungsziel.

HB/dpa ALLENSBACH. 1992 meinten dies nur 73 Prozent. Das geht aus einer Meinungsumfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach am Bodensee hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Auch in anderen Punkten haben sich die gesellschaftlichen Vorstellungen von dem verändert, was Kinder frühzeitig im Elternhaus lernen sollten. So finden die Deutschen heute die Vermittlung eines Arbeitsethos wichtiger als vor zehn Jahren. 80 Prozent meinen, Kindern sollte man beibringen, Arbeiten ordentlich und gewissenhaft zu erledigen. 1992 sagten dies nur 69 Prozent.

Selbst Sparsamkeit findet wieder mehr Anhänger. Anfang der 90er Jahre hielt es lediglich 59 Prozent für wichtig, Kinder zur Sparsamkeit anzuhalten. Heute sagen dies 72 Prozent. Sogar Bescheidenheit ist wieder mehr gefragt, obwohl es auf der Liste der 15 wichtigsten Erziehungsziele erst auf Platz 13 rangiert. Waren es 1992 ganze 22 Prozent der Bevölkerung, die dieses Erziehungsziel unterstützten, so sind es heute 29 Prozent.

Das Institut befragte 2094 Personen ab 16 Jahren in der Zeit vom 28. Juni bis zum 12. Juli.

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