Familien flüchten auf die Dächer ihrer Häuser
Mindestens 343 Tote nach Unwettern auf den Philippinen

Bei neuen Überschwemmungen und Erdrutschen auf den Philippinen sind nach Angaben des Katastrophenschutzes vom Dienstag mindestens 343 Menschen ums Leben gekommen. Meteorologen warnten unterdessen vor einem weiteren Schlechtwettergebiet, das die Philippinen voraussichtlich in 48 Stunden mit heftigen Stürmen treffen wird.

HB MANILA. Eine verheerende Unwetterkatastrohe hat auf den Philippinen mindestens 343 Menschen in den Tod gerissen. Die Opfer seien durch Überflutungen und Erdrutsche ums Leben gekommen, sagte Sozialministerin Corazon Soliman am Dienstag. 306 der Toten stammten aus drei Ortschaften in der Provinz Quezon, rund 75 Kilometer östlich der philippinischen Hauptstadt Manila. Von dort wurden Dutzende Erdrutsche gemeldet. Häuser versanken bis zum Dach in den Fluten. In der Provinz Nueva Ecija wurden rund 100 Menschen von Überschwemmungen durch ein tropisches Tiefdruckgebiet in ihren Autos eingeschlossen und mussten von der Luftwaffe gerettet werden.

Die Fluten hätten eine alte Frau zehn Kilometer weit mitgerissen, bevor Helfer sie geborgen hätten. In der Provinz Quezon hätten sich einige Familien vor den Wassermassen auf die Dächer ihrer Häuser geflüchtet. Meteorologen warnten unterdessen vor einem weiteren Schlechtwettergebiet, das die Philippinen voraussichtlich in 48 Stunden mit heftigen Stürmen treffen wird. Erst in der vergangenen Woche hatte der Taifun „Muifa“ den Inselstaat heimgesucht und Dutzende von Menschen in den Tod gerissen.

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