Fans trauern
Laura Branigan an Gehirnblutung gestorben

Die amerikanische Popsängerin Laura Branigan, die mit dem Hit „Gloria“ weltbekannt wurde, ist überraschend im Alter von 47 Jahren gestorben. Todesursache war nach Angaben auf ihrer offiziellen Internetseite vom Sonntag eine Gehirnblutung.

HB NEW YORK. Fans der mehrfach Grammy-nominierten Musikerin, deren Alben und Singles sich allein in den USA mehr als zehn Millionen Mal verkauften, riefen zu Trauerkundgebungen bei Kerzenlicht für Sonntag- und Montagabend auf. „Lauras Musik wird in unseren Herzen weiterleben“, erklärte ihr Label. Nach Angaben ihres Managers John Bowers starb die Sängerin bereits am Donnerstag in ihrem Haus in East Quogue auf der Halbinsel Long Island bei New York. Zu ihren Hits gehörten auch Titel wie „Self Control“, „Solitaire“ und „Power Of Love“. Branigan galt als begnadete Live-Künstlerin, die bei Konzerten eine innige Beziehung zu ihren Fans herstellte.

„Laura hat viel mehr als nur ihre großartige Stimme mit auf die Bühne gebracht“, hieß es in einer Erklärung ihres Fanclubs. „Sie hat uns ihren Humor gegeben, Freude, Ernsthaftigkeit, Mitgefühl und vor allem Liebe.“ Die Familie der Musikerin bat, anstelle von Grabkränzen um Spenden für die von Branigan unterstützte Organisation „Project Angel Food“, die Nahrungsmittel für verarmte Aids-Kranke besorgt.

Branigan, die vor zwei Jahren am Broadway in dem Musical „Love, Janis“ die legendäre Rock- und Bluesmusikerin Janis Joplin spielte, wurde am 3. Juli 1957 in der Kleinstadt Brewster, eine Autostunde nördlich von New York, geboren. Am Anfang ihrer Karriere war sie Background-Sängerin für den kanadischen Sänger und Songschreiber Leonard Cohen. Mit ihrem Debütalbum „Branigan“ landete die langhaarige Brünette 1982 einen Riesenhit. Für die ausgekoppelte Single „Gloria“ bekam sie ihre erste von vier Grammy-Nominierungen.

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