Fast 30 Tote
Heftiges Erdbeben erschüttert Indonesien

Ein Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra hat am Dienstag mindestens 26 Menschen das Leben gekostet. Das berichtete ein örtlicher Fernsehsender unter Berufung auf Korrespondenten in der betroffenen Region. Die Behörden erklärten, hunderte Häuser seien eingestürzt, die Krankenhäuser seien dem Ansturm der Patienten nicht mehr gewachsen.

HB JAKARTA. Das Zentrum des Bebens, dessen Stärke US-Geologen mit 6,3 angaben, lag rund 50 Kilometer von Padang entfernt an der Westküste Sumatras in 33 Kilometer Tiefe. Besonders schwer betroffen war die Stadt Solong. Dort stürzte ein zweistöckiges Haus auf einen Spielplatz und tötete zwei Kinder und einen Lehrer. Bürgermeister Samsu Rahim sagte dem Radiosender El Shinta, drei Menschen seien verbrannt, als ihre eingestürztes Haus in Flammen aufgegangen sei. In den Krankenhäusern meldeten sich zahllose Menschen mit Knochenbrüchen und Schnittwunden.

Augenzeugen sagten Reportern, ein Krankenhaus sei evakuiert worden. Ein Einwohner Padangs, Rahma Nurjana, berichtete, in seinem Haus sei alles heruntergefallen. „Das Haus meines Nachbars stürzte ein.“

Die Erdstöße waren noch in Malaysia und im mehr als 400 Kilometer entfernten Singapur zu spüren, wo nach Medienberichten einige ältere Bürogebäude geräumt wurden. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik in Hawaii erklärte, da sich das Beben auf Land ereignet habe, werde keine Tsunami-Warnung ausgegeben. Indonesien liegt in einer seismologisch äußerst aktiven Region, dem so genannten Ring aus Feuer.

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