Favoriten gingen leer aus
César für Sofia Coppola

Sofia Coppola ist wieder einmal für ihren Film «Lost in Translation» ausgezeichnet worden. Die großen Favoriten gingen bei der Verleihung des Césars leer aus.

HB BERLIN. Der überraschende Sieger der diesjährigen Verleihung des Césars ist der Film «L’esquive» («Ausweichen») von Abdellatif Kechiche. Der Milieufilm erhielt am Samstagabend in Paris vier Hauptpreise für den besten französischen Film, die beste Regie, das beste Drehbuch und die beste Nachwuchsschauspielerin (Sara Forestier). Der Film beschreibt das Leben von Jugendlichen in einem der «Banlieues» von Paris, den berüchtigten Vororten der Stadt.

Sofia Coppola erhielt für ihren Film «Lost in Translation» den César für den besten ausländischen Film. Emir Kusturicas Film «Das Leben ist ein Wunder» über den Bosnienkrieg im Jahr 1992 wurde als bester Film der Europäischen Union ausgezeichnet.

Obwohl der Streifen «Mathilde – eine große Liebe» mit Audrey Tautou zwölfmal nominiert war, erhielt er nur Nebenpreise. Auch «Die Kinder des Monsieur Mathieu» von Christophe Barratier mit acht Nominierungen erhielt keinen Hauptpreis.

Hollywoodstar Will Smith bekam einen Ehren-César und widmete die Trophäe seiner Familie «und meinem Helden Nelson Mandela».

Der Filmpreis César ist das französische Pendant zum amerikanischen Oscar. Er wurde dieses Jahr zum 30. Mal verliehen.

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