Fazit: Deutschland nicht ausreichend vorbereitet
ZDF-Film zeigt fiktives Terrorszenario in Berlin

Wie würde Berlin bei einem Terroranschlag reagieren? Ist Deutschland für einen „Tag X“ gerüstet? Dies sind zwei Fragen, denen das ZDF in der Sendung „Tag X - Terror gegen Deutschland“ heute um 22.15 Uhr nachgehen will.

HB BERLIN. In den aufwendigen Spielszenen werden dabei Anschläge auf die Hauptstadt simuliert. Dazwischen diskutiert Maybrit Illner im Studio mit Terrorismus- und Sicherheitsexperten. „Wir haben versucht, die ganz normalen Fragen durchzudiskutieren“, sagte die Moderatorin bei der Vorstellung des Films am Dienstagabend in Berlin über diese neue Form der dokumentarischen Berichterstattung. Fazit der 60 Minuten-Sendung: Deutschland ist auch gut drei Jahre nach den Terroranschlägen in den USA am 11. September 2001 auf einen Katastrophenfall mit mehr als 100 Opfern nicht ausreichend vorbereitet.

In den Filmsequenzen wird mit rund 50 Statisten eine Anschlagsserie von bedeutendem Ausmaß dargestellt. Während einer fiktiven „heute“-Sendung explodiert die erste Bombe in einer U-Bahn am Alexanderplatz. Anhand der simulierten Arbeit der ZDF-Redaktion wird der Zuschauer über den Vorfall informiert. Alle Teile der Sendung werden mehrfach mit deutlichen Hinweisen versehen, dass es sich um ein fiktives Szenario handelt, so dass auch zufällig einschaltende Personen nicht von einem Realfall ausgehen können.

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