Festnahme
Vater des erschlagenen Jungen gesteht die Tat

Der Vater des am Mittwoch in Berlin tot aufgefundenen Jungen hat die Tat nach seiner Festnahme gestanden. Nach dem Vater hatte die Polizei bundesweit mit Fotos gefahndet.
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Düsseldorf / BerlinIn Düsseldorf klickten die Handschellen: Wie ein Polizeisprecher am Sonntag bestätigte, soll der 34-jährige Mann noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Mann war einer Polizeistreife in einem abgelegenen Teil des Düsseldorfer Hafens aufgefallen und festgenommen worden.

Der Gesuchte ging der Düsseldorfer Polizei durch Zufall ins Netz. Eine Polizeistreife in Düsseldorf stellte den zweifachen Familienvater in der Innenstadt, nachdem eine Passantin die Polizei wegen einer Bagatelle alarmiert hatte. "Der Mann hat sich in einer Situation nicht so verhalten, wie man sich verhält", sagte der Sprecher der Düsseldorfer Polizei, ohne Einzelheiten zu nennen. Beim Überprüfen der Personalien sei man auf den Haftbefehl gestoßen. Der Tatverdächtige leistete bei der Festnahme keinen Widerstand.

Zu Inhalten des Vernehmungsprotokolls äußerte sich die Berliner Polizei nicht.

Der Obduktion zufolge war der Junge durch "stumpfe Gewalt gegen den Oberkörper" getötet worden. Zu Medienberichten, wonach er erschlagen worden sein soll, machte die Polizei keine Angaben. Ein Sexualdelikt wurde ausgeschlossen. Laut Medienberichten hatte die Mutter des Jungen ihren Sohn am Dienstag als vermisst gemeldet, nachdem er von einem Besuch bei seinem Vater nicht zurückgekehrt war. Die Eltern lebten offenbar seit längerem getrennt.

Laut Medienberichten vom Samstag hatten sich die beiden in der Wohnung des Vaters in einem mehrgeschossigen Haus in Reinickendorf gestritten. Nach Angaben der „B.Z.“ (Samstag) war eine defekte Computer-Maus der Auslöser für die Tat. Dazu äußerten sich die Ermittler bislang nicht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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