Fleisch auch ins Ausland verkauft
Weiteres Gammelfleisch entdeckt

Der neue Gammelfleischskandal in Bayern nimmt immer größere Ausmaße an. Im Kühlhaus eines Münchner Großhändlers wurden am Freitag nochmals 30 bis 40 Tonnen verdächtiges Entenfleisch entdeckt. Die bereits sichergestellte Ware hat nach dem Auftauen ihr ganzes Ekel erregendes Ausmaß offenbart.

HB MÜNCHEN. Der neue Gammelfleischskandal in Bayern nimmt immer größere Ausmaße an. Im Kühlhaus eines Münchner Großhändlers wurden am Freitag nochmals 30 bis 40 Tonnen verdächtiges Entenfleisch entdeckt. Bereits am Donnerstag waren mehr als zehn Tonnen Fleisch beschlagnahmt worden, bei dem die Haltbarkeitsdaten teilweise um vier Jahre überschritten waren. Dazu gehörten auch mehrere Tonnen Döner- Spieße. Die Razzia in dem Betrieb dauerte an. „Das ganze Ausmaß ist noch nicht absehbar“, sagte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats.

Bei dem am Donnerstag sichergestellten Fleisch hat sich der Verdacht auf verdorbene Ware bestätigt. Nach dem Auftauen habe das bei einem Großhändler in München beschlagnahmte Fleisch „grünlich und Ekel erregend“ ausgesehen, sagte der Sprecher. Das Gesundheitsamt habe die Ware nach ersten Untersuchungen als „ranzig, muffig, alt und fremdartig“ bezeichnet.

Mehrere Abnehmer der Ware, darunter Gaststätten und Imbissbuden in München, seien bereits kontrolliert worden. Ergebnisse lagen aber noch nicht vor. Zu den Kunden der Firma gehörten Gaststätten und Imbissstände in Deutschland und dem europäischen Ausland. Angesichts dieser Dimensionen würden auch die zuständigen EU-Behörden informiert, sagte der Sprecher.

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