Fluchtversuch endet tragisch
Mehr als 40 Afrikaner auf dem Weg nach Europa ertrunken

Mehr als 40 Afrikaner haben versucht, auf die Kanarischen Inseln zu flüchten und sind dabei ertrunken.

HB NOUAKCHOTT. Ihre Boote seien vor der westafrikanischen Küste gesunken, teilte der mauretanische Rote Halbmond am Montag mit. Mehr als 40 weitere seien gerettet worden. Die Menschen vor allem aus Mali, Guinea-Bissau und Gambia waren am Wochenende auf zwei Kähnen unterwegs, die sie auf spanisches Territorium bringen sollten.

Dem Roten Halbmond zufolge brach eines der offenen Boote entzwei und sank, nachdem es in rauer See mit einem zu Hilfe geeilten marokkanischen Schiff kollidiert war. Ein zweites Boot kenterte, mauretanische Rettungskräfte holten die Überlebenden aus dem Wasser.

In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen tausende Afrikaner jedes Jahr ihre Heimat und machen sich auf nach Europa. Hunderte kommen auf den oft waghalsigen Fluchtrouten ums Leben. Das Problem rückte im vergangenen Jahr in den Fokus, als Afrikaner in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der afrikanischen Nordküste eindringen wollten. Mindestens elf Menschen starben.

Einige Vertreter der Europäischen Union fordern seit längerem spezielle Sicherheitskräfte, um Schleusern in den Gewässern vor Europa das Handwerk zu legen.

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