Flüchtlinge
35 Menschen in Frachtcontainer gefunden

In England ist ein Mann gestorben, der mit 34 anderen Menschen in einem Frachtcontainer gefunden wurde. Dieser wurde angeblich in Belgien eingeschifft. Es ist nicht die erste gefährliche Flucht in einem Container.
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LondonIm Hafen von Tilbury im englischen Essex ist ein Mann gestorben, der zusammen mit 34 Erwachsenen und Kindern in einem Frachtcontainer entdeckt worden war. Viele der mutmaßlichen Flüchtlinge seien stark dehydriert und unterkühlt gewesen, sagte ein Sprecher der örtlichen Rettungskräfte britischen Medien zufolge. Nach einer medizinischen Erstversorgung seien alle Betroffenen in drei umliegende Krankenhäuser gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur PA am Samstag.

Der Container war nach ersten Ermittlungen am Freitagabend im belgischen Seebrügge auf eine Übernacht-Fähre geladen worden. Das Frachtschiff mit 64 Containern und weiterer Ladung an Bord traf am Samstagmorgen in Tilbury im Südosten Englands ein. Beim Entladen hätten Hafenarbeiter ein Klopfen gehört, hieß es. Sie fanden die ausgemergelten Insassen und verständigten die Polizei.

Woher der Container mit den blinden Passagieren stammt und wem er gehört, war zunächst unklar. Nach PA-Angaben versucht die Polizei derzeit, die Nationalität der Menschen zu klären; möglicherweise stammen sie aus Indien. In den vergangenen Jahren sind immer wieder Menschen bei der Flucht in Containern erstickt, erfroren, verdurstet oder verhungert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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