Flüchtlingsboot gekentert
32 afrikanische Flüchtlinge vor Kanaren vermutlich ertrunken

Bei einem Bootsunglück vor den Kanarischen Inseln sind nach Befürchtungen der Behörden 32 illegale Einwanderer ertrunken. Mehr als zwölf Stunden nach dem Kentern eines kleinen Bootes gebe es für die vermissten Afrikaner kaum noch Hoffnung auf Rettung, hieß es am Freitag.

HB LAS PALMAS DE GRAN CANARIA. Die meisten der Flüchtlinge aus Afrika können nicht schwimmen. Das Boot sei kurz nach Mitternacht nur 14 Kilometer vor der rettenden Küste umgekippt, weil die Menschen nach der Entdeckung durch die spanische Wasserschutzpolizei aufgestanden seien.

Die Seenotrettung habe nur sechs Menschen lebend aus dem Wasser ziehen können und eine Ertrunkene geborgen. Seit Jahresbeginn starben bereits 38 Menschen während der riskanten Überfahrt von Westsahara oder Marokko zu den Kanaren-Inseln.

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