Flüchtlingsstrom im Mittelmeer
Afrikanische Flüchtlinge attackieren spanisches Patrouillenboot

Der Flüchtlingsstrom vor der Küste der europäischen Mittelmeer-Länder zeichnete sich zwar bisher durch menschliche Dramen aus, doch selten durch Gewalt. Doch das könnte sich nun ändern. Mit Molotow-Cocktails haben afrikanische Flüchtlinge ein spanisches Patrouillenboot attackiert, das sie aufzuhalten versuchte.

HB SANTA CRUZ DE TENERIFE. Es was das erste Mal, dass ein solcher Angriff registriert wurde, wie die spanischen Behörden am Dienstag mitteilten. Demnach ereignete sich der Zwischenfall bereits in der vergangenen Woche vor der Küste des westafrikanischen Staats Mauretanien. Verletzt wurde niemand.

Den Angaben zufolge waren insgesamt 57 Afrikaner, darunter zwei Kinder, in einem Holzboot unterwegs, um offensichtlich auf die Kanarischen Inseln zu gelangen. Nachdem keine Brandsätze mehr geschleudert worden seien, hätten sich die spanischen Beamten in einem Schlauchboot den Flüchtlingen genähert. Diese hätten jedoch versucht, das Boot aufzuschlitzen. Nach Polizeiangaben ließ die Küstenwache die Flüchtlinge schließlich ziehen. So gelangten sie am Sonntag auf die Kanaren, wo sie umgehend festgenommen wurden. Mauretanien hat sich inzwischen bereit erklärt, die Betroffenen zurückzunehmen.

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