Flugblatt-Aktion
Neue Spekulationen über Freilassung der Sahara-Geiseln

In Algerien gibt es erneut Spekulationen über Verhandlungen zur Freilassung der seit Monaten festgehaltenen 15 Sahara-Geiseln.

HB/dpa ALGIER. Bereits in den nächsten Tagen könnten die 15 Urlauber - 10 Deutsche, 4 Schweizer und 1 Niederländer - frei gelassen werden, berichtete die Tageszeitung „El Watan“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Informationen aus Militärkreisen. Zu den Entführern, die vermutlich der islamistischen Terrorgruppe GSPC angehören, sei Kontakt hergestellt worden.

Hubschrauber der algerischen Armee hätten in der Bergregion von Tamelrik Flugblätter mit einer Zusicherung über freies Geleit für die Entführer abgeworfen, schrieb die Zeitung. Bedingung sei die Freilassung der 15 Geiseln „so schnell wie möglich und unverletzt“, stand auf den Flugblättern. In einer schriftlichen Antwort an die Behörden sollen sich die Entführer zu Verhandlungen bereit erklärt haben. Die Geiseln hätten „ausreichend Wasser, aber wahrscheinlich nicht genug zu essen“, schrieb die Zeitung.

„Die Flugblatt-Aktion sei wahrscheinlich unternommen worden, weil die Sicherheitskräfte zuletzt jede Spur der Entführer verloren hatten. Selbst die Spionage-Drohnen haben die Geiseln nicht ausmachen können“, hatte „El Watan“ unter Berufung auf informierte Kreise in der vergangenen Woche berichtet.

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