Flughafen in Malaysia

Besitzer von drei herrenlosen Boeing-Maschinen gesucht

Flugzeug vermisst? Der Flughafen im malaysischen Kuala Lumpur hat drei Boeing des Typs 747 gefunden und sucht seit mehr als anderthalb Jahren vergeblich nach einem Besitzer. Verbleibende Abholfrist: 14 Tage.
Bislang blieb der ungewöhnliche Aufruf ohne Erfolg, ein Besitzer der Maschinen ist noch nicht gefunden. Quelle: AFP
Wem gehören diese Boeings?

Bislang blieb der ungewöhnliche Aufruf ohne Erfolg, ein Besitzer der Maschinen ist noch nicht gefunden.

(Foto: AFP)

Kuala LumpurNoch immer läuft die Suche nach der seit März 2014 vermissten Malaysia-Airlines-Maschine, doch der internationale Flughafen in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur schlägt sich mit einem eher gegensätzlichen Problem herum: Er ist auf der Suche nach den Besitzern von drei herrenlosen Boeing-Maschinen. Per Zeitungsanzeige sucht der Betreiber die Eigentümer der drei Maschinen vom Typ 747-200F – zwei Passagierflugzeuge und ein Frachtflugzeug.

Die Anzeige ist gerichtet an die „unauffindbaren Eigentümer“ der Maschinen. Darin heißt es, dass die Flugzeuge verkauft oder anderweitig genutzt würden, „sollten Sie die Maschine nicht binnen 14 Tagen abgeholt haben“. Der Flughafen verlangt zudem Gebühren unter anderem fürs Landen und Parken.

Der Manager des Flughafens, Zainol Mohd Isa, sagte AFP, die Eigentümer der Maschinen kämen aus dem Ausland, jedenfalls nicht aus Malaysia. Das Zurücklassen der Maschinen könne verschiedene Gründe haben, sagte er. „Manchmal ist es so, dass sie kein Geld mehr haben, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten.“ Es sei nicht das erste Mal, dass herrenlose Flugzeuge versteigert oder verschrottet werden müssten. Eines sei in den 90er Jahren durch viele Hände gegangen und dann zu einem Restaurant in einem Vorort von Kuala Lumpur umgebaut worden.

So geht Fliegen im Jahr 2020
Flug in die Zukunft
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Wir schreiben den 20. Februar 2020. Der Winter hält das Land fest im Griff. Seit Wochen liegt Schnee, nervt die Kälte. Meine Frau und ich sind genervt, sehnen uns nach Sonne. Im Fernsehen läuft ein Bericht über den bevorstehenden Mobilfunk-Kongress in Barcelona. Bilder werden gezeigt von Menschen, die in der spanischen Metropole in T-Shirts die ersten Sonnenstrahlen genießen. Wir schauen uns an: Barcelona – ja das wäre es jetzt. Meine Frau greift zum iPhone und startet die Suche.

Flugsuche
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Blitzschnell wird meine Frau fündig. Mit wenigen „Handgriffen“ kaufen wir die Tickets und checken auch mobil schon mal ein. Fünf Jahre zuvor wäre das noch unmöglich gewesen. Damals musste man auf zig Seiten schauen, waren die Preissysteme der Airlines komplex und teilweise intransparent. Dank der Technologie und klaren Verbraucherschutz-Regeln hat sich das mittlerweile radikal geändert.

Anreise
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Schon während der Anreise übermittelt unser Auto den aktuellen Standort an die Airline und den Flughafen Düsseldorf. Deren IT nennt unserem Navigationssystem einen Parkplatz nahe am Abflug-Gate. Dort übernimmt ein Park-Roboter das Auto, wir können sofort zum Gate aufbrechen, müssen nicht mühsam einen Parkplatz suchen.

Gepäck
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Sobald wir den Flughafen betreten, meldet sich unser Smartphone und führt uns zum Gepäck-Automaten, wo der Koffer ohne Zeitverzögerung aufgegeben werden kann. Gerade einmal 25 Sekunden dauert das Prozedere, Schlange stehen ist Vergangenheit.

Der Weg zum Gate
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Das Smartphone sagt, dass wir etwa zehn Minuten bis zum Gate brauchen, der Flug aber 15 Minuten später starten wird. Wir erhalten persönlich abgestimmte Einkaufsmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung angezeigt, um die Zeit zu überbrücken. Später meldet sich das Smartphone und sagt, es sei Zeit zum Aufbruch.

An der Security
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Zwei andere Interkontinentalflüge starten verspätet, ungewöhnlich viele Menschen müssen deshalb durch die Kontrolle. Kein Problem: Dank der Funksignale der Smartphones kann der Flughafen die Passagierströme analysieren und der Security rechtzeitig sagen, dass kurzfristig mehr Personal benötigt wird. Unsere Kontrolle dauert nur wenige Minuten.

Kurz vor dem Gate
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Die Verspätung des Fluges hat sich auf 30 Minuten erhöht. Die Fluggesellschaft schickt uns einen Gutschein für einen kostenlosen Kaffee auf das Smartphone, gültig für eine Kaffee-Bar in unmittelbarer Nähe zum Gate.

  • afp
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