Flugzeugabsturz bei Athen
Die letzten Stunden des Helios-Fluges

Die griechische Behörde für Zivile Luftfahrt hat anhand ihres Radars den Todesflug der Boeing 737-300 vom Sonntag dokumentiert. Nach übereinstimmenden Berichten der griechischen Medien bestätigt der vom Radar aufgezeichnete Kurs die Vermutung, dass jemand noch versucht hat, die Maschine zu lenken.

08.36 Uhr MESZ: Die Maschine aus Larnaka erreicht den Luftraum, für den die Kontrolle in Athen zuständig ist. Die Boeing fliegt in Höhe von 10 363 Meter. Kontakt mit der Flugsicherung in Athen gibt es nicht.

09.25 Uhr MESZ: Die Maschine dreht eine leichte Rechtskurve und steuert auf den Flughafen Athen zu. Zwei Minuten später überfliegt sie den Airport in einer Höhe 10 363 Metern.

09.34 Uhr MESZ: Der Autopilot beginnt, da er keine neuen Anweisungen bekommt, rechtsdrehende Runden zu machen. Diese Phase dauert bis 10.50 Uhr. In dieser Zeit erreichen Kampfbomber die Maschine und stellen fest, dass der Co-Pilot ohnmächtig und Pilot abwesend ist. „Gestalten“ versuchen das Flugzeug zu lenken.

10.50 Uhr MESZ: Der Autopilot wird ausgeschaltet. Die Maschine verliert an Höhe und versucht den Flughafen Athen vom Norden aus anzufliegen.

10.57 Uhr MESZ: Das Flugzeug hat eine Höhe von 3048 Meter. Neuer Versuch vom Norden her auf die Landebahn zu kommen.

11.04 Uhr MESZ: Absturz.

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