Flugzeugabsturz in Indonesien
Garuda-Pilot missachtete Warnungen

Bei dem Flugzeugabsturz in Indonesien im März handelte es sich offenbar um menschliches Versagen. Das teilte die Flugsicherheitsbehörde in Jakarta am Montag mit.

HB JAKARTA. Die Maschine der Fluglinie Garuda sei bei der Landung zu hoch und zu schnell geflogen und dann über die Landebahn hinaus geschossen. Der Pilot habe offenbar diverse Meldungen des bordeigenen Warnsystems und des Co-Piloten ignoriert.

Die Maschine mit 133 Passagieren an Bord war in ein Reisfeld gerast und dort in Flammen aufgegangen. 21 Menschen kamen ums Leben.

Der Pilot habe 15 Warnzeichen der Bordinstrumente und Zurufe seines Co-Piloten ignoriert, der in letzter Minute empfahl, die Landung abzubrechen und durchzustarten, berichtete die Behörde. Die Boeing 737 sei 434 Meter zu hoch und 161 Kilometer in der Stunde zu schnell gewesen. Der Pilot und der Co-Pilot überlebten das Unglück. Sie hatten erst eine plötzliche Windböe dafür verantwortlich gemacht. Gegen die beiden wurde zunächst keine Anklage erhoben.

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