Flugzeugunglück in Russland
Armenischer Airbus reißt 113 Menschen in den Tod

Ein armenisches Verkehrsflugzeug mit 113 Menschen an Bord ist bei einer Notlandung kurz vor dem russischen Zielflughafen abgestürzt. Dabei kamen offenbar alle Passagiere und die Crew ums Leben. Erste Leichen wurden geborgen.

HB MOSKAU. „Nach ersten Erkenntnissen sind alle Menschen an Bord tot“, sagte eine Sprecherin des russischen Katastrophenschutzministeriums am Mittwoch. Das Flugzeug befand sich kurz vor der Landung in der russischen Stadt Sotschi. Wrackteile des Airbus A320 wurden nicht weit von der Küste des Schwarzen Meers entdeckt, erklärte ein Behördensprecher. Das Flugzeug sei abgestürzt, während es in schlechtem Wetter zum zweiten Mal eine Notlandung versucht habe.

Die Maschine der Fluggesellschaft Armavia kam aus Eriwan. Sie verschwand gegen 02.15 Uhr Ortszeit (0.15 Uhr MESZ) knapp sechs Kilometer vom Ufer entfernt von den Radarschirmen, wie die Behörden erklärten. Unter den 105 Passagieren sollen sich auch sechs Kinder befunden haben. Außerdem sei eine achtköpfige Crew an Bord gewesen.

Etwa fünf Kilometer vor der Küste seien Trümmer der Maschine auf dem Meeresgrund in rund 300 Metren Tiefe entdeckt worden, sagte der stellvertretende Leiter der südrussischen Katastrophenbehörde, Viktor Belzow. Einsatzkräfte bargen elf Leichen aus dem Wasser. Überlebende seien bislang nicht entdeckt worden. Die Such- und Rettungsarbeiten würden durch das schlechte Wetter behindert. Zusätzliche russische Rettungsteams seien auf dem Weg zur Unglücksstelle.

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