Förderlizenz ausgelaufen
Grubenunglück in China fordert 24 Todesopfer

Bei einem neuen Grubenunglück in Nordchina sind mindestens 24 Bergleute getötet worden. Ihre Leichen wurden bis Montag aus dem Nanshan-Kohlebergwerk im Kreis Lingshi (Provinz Shanxi) geborgen. Zehn Bergleute sind noch verschüttet. Die Förderlizenz für die Kohlegrube war bereits ausgelaufen.

HB PEKING. Dies berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Kohlegrube sei von dem Dorf Wangyu betrieben worden. Die Förderlizenz sei aber bereits ausgelaufen, berichtete das staatliche Fernsehen. Die Grube sei im September aufgefordert worden, die Kohleförderung einzustellen, habe sich aber nicht an die Anweisung gehalten.

Die Ursache des Unglücks am Sonntagabend sei der „nicht sachgemäße Einsatz von Sprengstoff“ gewesen. Erste Befürchtungen, dass es noch mehr Opfer gegeben hatte, bewahrheiteten sich nicht.

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