Formel-1 in Bahrain: Ecclestone rechnet nicht mit Angriffen

Formel-1 in Bahrain
Ecclestone rechnet nicht mit Angriffen

Am kommenden Wochenende findet ein Formel-1-Rennen in Bahrain statt. Bernie Ecclestone geht nicht von Attacken auf das Personal aus. Das Rennen war vor zwei Jahren wegen blutiger Unruhen abgesagt worden.
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Manama/BerlinBernie Ecclestone rechnet nicht mit Attacken von Protestierenden in Bahrain auf Formel-1-Personal am kommenden Wochenende. „Ich denke nicht, dass die Leute, die um ihre Position streiten, schlechte Menschen sind, und ich denke nicht, dass sie versuchen werden, Formel-1-Leute zu verletzen, um auf ihre Sache aufmerksam zu machen“, wurde Ecclestone am Dienstag von der britischen Zeitung „Daily Mirror“ zitiert. Tags zuvor hatte die Regierung des Inselstaats im Persischen Golf die Sicherheit des Rennens am kommenden Wochenende garantiert.

„Alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen“ würden ergriffen, hatte Regierungssprecherin Samira Rajab gesagt, nachdem es eine Serie von Explosionen gegeben hatte. Das Innenministerium hatte Oppositionelle dafür verantwortlich gemacht. „Wir wollen Menschen nicht streiten und kämpfen sehen um Dinge, die wir nicht verstehen“, meinte Ecclestone.

Das Rennen war vor zwei Jahren wegen blutiger Unruhen abgesagt worden. In der vergangenen Saison hatte es heftige Proteste gegen die Rückkehr des Grand Prix in die Sakhir-Wüste gegeben. Das Force-India-Team hatte aus Sicherheitsgründen eine Trainingseinheit ausgelassen und war vorzeitig ins Hotel zurückgefahren. Das Rennen hatte Sebastian Vettel Rennen gewonnen.

Die Proteste der schiitischen Bevölkerungsmehrheit des Landes richten sich gegen das sunnitische Königshaus. Die Opposition fordert Reformen und die Freilassung von politischen Gefangenen.

„Im vergangenen Jahr habe ich mit Leuten gesprochen aus den Reihen der Protestler und ich habe mit den Leuten aus der Regierung gesprochen, mit der wir verhandeln“, sagte Ecclestone der britischen Zeitung: „Und es war wirklich schwer zu entscheiden, wer Recht hat und wer nicht.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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