Forschung: Passivrauchen in der Kindheit erhöht Krebsrisiko

Forschung
Passivrauchen in der Kindheit erhöht Krebsrisiko

Die oft tödlichen Folgen von Zigarettenqualm sind mittlerweile in vielen Studien nachgewiesen. Im Jahr 2003 starben allein in Deutschland fast 41 000 Menschen an Lungenkrebs. Doch auch für andere kann der Tabakrauch äußerst gefährlich sein.

HB DÜSSELDORF. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sterben hier zu Lande jedes Jahr mehr als 3 300 Nichtraucher, darunter 60 Säuglinge. Damit verursache das Passivrauchen mehr Todesfälle als illegale Drogen und Asbestbelastung zusammen, hieß es in einer im Dezember 2005 vorgestellten Studie.

Auch Kinder haben unter den Folgen von Tabakkonsum zu leiden. Passivrauchen in der Kindheit erhöht nach einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums vom September 2005 das Krebsrisiko deutlich. Darüber hinaus erkrankten Kinder rauchender Mütter auch häufiger an Blasen- oder Nierenkrebs. Das seien die Spätfolgen von Abbauprodukten des Tabaks im Mutterleib und in der Muttermilch.

Darüber hinaus kann Rauchen auch Rheuma fördern, ergaben Untersuchungen, die im Herbst 2005 beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vorgestellt wurden. Rheumatikern müsse daher grundsätzlich vom Rauchen abgeraten werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%