Frachtschiff Höegh Osaka: Flut bringt gestrandeten Frachter zum Schwimmen

Frachtschiff Höegh Osaka
Flut bringt gestrandeten Frachter zum Schwimmen

Die „Höegh Osaka“ schwimmt wieder: Der auf einer Sandbank gestrandete Autofrachter wurde von der Flut zurück ins Wasser getragen und soll nun nach Southampton geschleppt werden. Dort soll das Schiff untersucht werden.
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LondonDas vor England auf Grund gelaufene Auto-Frachtschiff ist am Mittwoch von den Fluten zurück ins Wasser getragen worden. Experten hatten den hohen Pegel zur Mittagszeit ausgenutzt, um das 51 000 Tonnen schwere Schiff, das absichtlich auf einer Sandbank gestrandet war, wieder zum Schwimmen zu bringen. Die andere Option, das Schiff auf der Sandbank zu verankern, um es dort aufzurichten und wieder flottzumachen, wurde von der mit der Bergung beauftragten Firma Svitzer fallengelassen.

Bereits am Dienstagmorgen hatte das Schiff sich etwas bewegt, wodurch klar war, dass es nicht feststeckte. Wie die Marine- und Küstenbehörde MCA am Mittwoch mitteilte, wird die „Höegh Osaka“ nun vor Southampton in eine Halteposition geschleppt und dort anschließend auf ihren Zustand hin begutachtet. Danach solle über die weiteren Schritte entschieden werden, zitierte die Nachrichtenagentur PA einen MCA-Sprecher.

Die Besatzung des Schiffs hatte den Frachter am Samstag auf Grund laufen lassen, weil er sich kurz nach der Abfahrt im Hafen von Southampton gefährlich zur Seite geneigt hatte - warum, ist weiter unklar. Das Schiff war auf dem Weg nach Bremerhaven. An Bord sind 1400 Autos, darunter 1200 von Jaguar Land Rover und 65 BMW-Minis.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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