Fragen und Antworten Was in Fukushima wirklich geschah

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Lässt sich eine Kernschmelze aufhalten?

„Dieser Prozess ist nicht mehr zu stoppen, wenn das Kühlsystem versagt hat“, sagte der renommierte Physiker Lothar Hahn, der bis 2010 Geschäftsführer der Gesellschaft für Reaktorsicherheit war, zu „sueddeutsche.de“. „Für den Experten ergibt sich aus den vielen Mosaiksteinchen ein sehr düsteres Gesamtbild“, sagt Hahn. Viele erinnert die verwirrende Informationspolitik der Japaner bereits an Tschernobyl, wo das wahre Ausmaß erst nach Tagen zugegeben wurde. Die Betreiber versuchen mit Meerwasser, das mit dem Halbmetall Bor versetzt wurde, den Meiler wieder unter Kontrolle zu bringen. Was mit dem radioaktiv verseuchten Meerwasser anschließend passiert, ist unklar. Als letztes Mittel bleibt, Sand über die Schmelze zu bekommen und sie soweit wie möglich von der Umwelt abzuschirmen. Für Experten sind die derzeitigen Versuche des Betreibers nur Verzweiflungstaten.

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Zerstörte die Explosion am 12. März den gesamten Reaktor?
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4 Kommentare zu "Fragen und Antworten: Was in Fukushima wirklich geschah"

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  • Spekulationen passen besser zur Astrologie. Das ganze Ausmaß wird eh niemals bekannt werden, das hält jede Regierung unter der Decke. Für all die meinen wir kämen nicht ohne Atomstrom aus, wieso ging es früher ohne? Haushaltsstrom wird kaum so angewachsen sein, man kann ja auch "Nachfrage" züchten, damit das Marketing rollt, denn wenn sie gebaut sind, müssen sie laufen um Geld zu verdienen. Doe ganze Diskussion ist sowieso sinnlos, weil wir - selbst wenn wir alle abschalten - links und rechts von Nachbarn mit Atommeilern umgeben sind, deren Strahlen auch nicht an der Grenze halt machen.

  • Da steht wieder, wie bei allen Medienmeldungen, nur in sich widersprüchlicher Sheet!
    1) ein Siedeasserreaktor kann auch ohne äußeren Strom nur mit dem eigenen Dampf die Nachwärme abführen. Zumindest sollte das so sein! Die Batterien kühlen nicht, sondern halten die Regelungs- und Überwachungselektronik aufrecht!
    2) die Explosion hat auschließlich den Wetterschutz weggeschleudert aber kein Sicherheitsbauteil des Reaktors beschädigt. Zu erkennen auf den Fotos.
    3) der Explosion ging eine kleine Feuerwalze voraus - erkennbar auf den youtube Video! Das kann nur Knallgas gewesen sein, das sich bildet, wenn die überhitzen Zirkalloy Brennstabhüllen mit dem Dampf der Kühlung reagieren! D.h. es muß trotz Notkühlung über Dampf zur Teilzerstörung des Kern gekommen sein! Aber warum?

  • Sie schreiben: "wo der graphitreaktor tagelang gebrannt habe." man konnte nun meinen, dass auch im japanischen KKW Graphit als Moderator eingesetzt wird. In Japan wurde aber ein siedewasserreaktor gebaut und in Tschernobyl ein siedewasser-druckrohrenreaktor, weshalb Graphit als Moderator benötigt wurde, der dann tagelang brannte.

  • Anhand einer kleinen Geschichte über einen Truthahn lässt sich sehr einfach erklären, dass es keine Sicherheit gibt und dass daher eine so überaus riskante Technologie nicht genutzt werden darf: http://www.saperionblog.com/lang/de/von-schwarzen-schwanen-oder-was-uns-eine-geschichte-vom-truthahn-uber-das-wiegeln-in-sicherheit-lehrt/3561

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