Fragen und Antworten: Was in Fukushima wirklich geschah

Fragen und Antworten
Was in Fukushima wirklich geschah

Japan kämpft gegen die atomare Katastrophe, droht ein zweites Tschernobyl? Was genau in den Reaktorblöcken in Fukushima geschah, ist schwer zu beurteilen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
  • 4

Tokio/BerlinEigentlich sollte Reaktor 1 im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins bis April vom Netz gehen. Nun wird der Atomkomplex bereits in einem Atemzug mit Tschernobyl genannt. Widersprüchliche Informationen der japanischen Regierung und der Betreiber machen es schwer, die genaue Situation zu beurteilen. Eine Explosion hat die äußere Hülle des Atommeilers schwer beschädigt, am Sonntag wurde eine Kernschmelze im Reaktor drei bestätigt. Was wirklich geschah - ein Versuch, die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Kommentare zu " Fragen und Antworten: Was in Fukushima wirklich geschah"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Spekulationen passen besser zur Astrologie. Das ganze Ausmaß wird eh niemals bekannt werden, das hält jede Regierung unter der Decke. Für all die meinen wir kämen nicht ohne Atomstrom aus, wieso ging es früher ohne? Haushaltsstrom wird kaum so angewachsen sein, man kann ja auch "Nachfrage" züchten, damit das Marketing rollt, denn wenn sie gebaut sind, müssen sie laufen um Geld zu verdienen. Doe ganze Diskussion ist sowieso sinnlos, weil wir - selbst wenn wir alle abschalten - links und rechts von Nachbarn mit Atommeilern umgeben sind, deren Strahlen auch nicht an der Grenze halt machen.

  • Da steht wieder, wie bei allen Medienmeldungen, nur in sich widersprüchlicher Sheet!
    1) ein Siedeasserreaktor kann auch ohne äußeren Strom nur mit dem eigenen Dampf die Nachwärme abführen. Zumindest sollte das so sein! Die Batterien kühlen nicht, sondern halten die Regelungs- und Überwachungselektronik aufrecht!
    2) die Explosion hat auschließlich den Wetterschutz weggeschleudert aber kein Sicherheitsbauteil des Reaktors beschädigt. Zu erkennen auf den Fotos.
    3) der Explosion ging eine kleine Feuerwalze voraus - erkennbar auf den youtube Video! Das kann nur Knallgas gewesen sein, das sich bildet, wenn die überhitzen Zirkalloy Brennstabhüllen mit dem Dampf der Kühlung reagieren! D.h. es muß trotz Notkühlung über Dampf zur Teilzerstörung des Kern gekommen sein! Aber warum?

  • Sie schreiben: "wo der graphitreaktor tagelang gebrannt habe." man konnte nun meinen, dass auch im japanischen KKW Graphit als Moderator eingesetzt wird. In Japan wurde aber ein siedewasserreaktor gebaut und in Tschernobyl ein siedewasser-druckrohrenreaktor, weshalb Graphit als Moderator benötigt wurde, der dann tagelang brannte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%