Fragen und Antworten Was in Fukushima wirklich geschah

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Was passiert bei einer Kernschmelze?

Im Normalbetrieb befindet sich der Reaktorkern eines Atomkraftwerks in einem dickwandigen Reaktordruckbehälter. Bei einer Kernschmelze (Brennstoff erhitzt sich bis auf Schmelztemperatur infolge der ausgefallenen Kühlung) sammelt sich die geschmolzene Masse aus den zerstörten Brennelementen im unteren Teil des Reaktordruckbehälters. Kommt genügend Masse zusammen, schmilzt sich die Kernschmelze durch die Wand des Reaktordruckbehälters und gelangt dadurch in den Sicherheitsbehälter. Das ist der Teil des Reaktorgebäudes, der die Aufgabe hat, das radioaktive Inventar auch bei Störfällen sicher einzuschließen.

Mehr als 10.000 Tote möglich

Ist der Sicherheitsbehälter nicht gegen eine Kernschmelze ausgelegt, versagt er ebenfalls. Damit wird dann ein Weg für eine Freisetzung radioaktiver Stoffe aus dem geschmolzenen Kern in die Umgebung geschaffen.

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Lässt sich eine Kernschmelze aufhalten?
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4 Kommentare zu "Fragen und Antworten: Was in Fukushima wirklich geschah"

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  • Spekulationen passen besser zur Astrologie. Das ganze Ausmaß wird eh niemals bekannt werden, das hält jede Regierung unter der Decke. Für all die meinen wir kämen nicht ohne Atomstrom aus, wieso ging es früher ohne? Haushaltsstrom wird kaum so angewachsen sein, man kann ja auch "Nachfrage" züchten, damit das Marketing rollt, denn wenn sie gebaut sind, müssen sie laufen um Geld zu verdienen. Doe ganze Diskussion ist sowieso sinnlos, weil wir - selbst wenn wir alle abschalten - links und rechts von Nachbarn mit Atommeilern umgeben sind, deren Strahlen auch nicht an der Grenze halt machen.

  • Da steht wieder, wie bei allen Medienmeldungen, nur in sich widersprüchlicher Sheet!
    1) ein Siedeasserreaktor kann auch ohne äußeren Strom nur mit dem eigenen Dampf die Nachwärme abführen. Zumindest sollte das so sein! Die Batterien kühlen nicht, sondern halten die Regelungs- und Überwachungselektronik aufrecht!
    2) die Explosion hat auschließlich den Wetterschutz weggeschleudert aber kein Sicherheitsbauteil des Reaktors beschädigt. Zu erkennen auf den Fotos.
    3) der Explosion ging eine kleine Feuerwalze voraus - erkennbar auf den youtube Video! Das kann nur Knallgas gewesen sein, das sich bildet, wenn die überhitzen Zirkalloy Brennstabhüllen mit dem Dampf der Kühlung reagieren! D.h. es muß trotz Notkühlung über Dampf zur Teilzerstörung des Kern gekommen sein! Aber warum?

  • Sie schreiben: "wo der graphitreaktor tagelang gebrannt habe." man konnte nun meinen, dass auch im japanischen KKW Graphit als Moderator eingesetzt wird. In Japan wurde aber ein siedewasserreaktor gebaut und in Tschernobyl ein siedewasser-druckrohrenreaktor, weshalb Graphit als Moderator benötigt wurde, der dann tagelang brannte.

  • Anhand einer kleinen Geschichte über einen Truthahn lässt sich sehr einfach erklären, dass es keine Sicherheit gibt und dass daher eine so überaus riskante Technologie nicht genutzt werden darf: http://www.saperionblog.com/lang/de/von-schwarzen-schwanen-oder-was-uns-eine-geschichte-vom-truthahn-uber-das-wiegeln-in-sicherheit-lehrt/3561

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