Fragen und Antworten Was in Fukushima wirklich geschah

Seite 7 von 11:
Zerstörte die Explosion am 12. März den gesamten Reaktor?

Nein. Aber Teile der äußeren Reaktorhülle aus Stahlbeton wurden beschädigt. Die Explosion entstand außerhalb des Reaktorbehälters, als Wasserstoffgase zur Druckabsenkung im Reaktor abgelassen wurden und mit Sauerstoff in Kontakt kamen. Der frühere Leiter der Abteilung für Reaktorsicherheit im Umweltministerium, Wolfgang Renneberg, vermutet, die innere Hülle aus Stahl sei wohl noch intakt. Ein Super-GAU mit einem massiven Austritt von Radioaktivität scheine noch nicht vorzuliegen. Es könne sein, dass man gerade nur etwas Zeit gewinne, bevor der Reaktor durchschmelze und eine radioaktive Wolke entstehe. „Das ist eine Situation auf der Kippe“, betont Renneberg.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Wann spricht man von einem GAU oder Super-GAU?
Seite 1234567891011Alles auf einer Seite anzeigen

4 Kommentare zu "Fragen und Antworten: Was in Fukushima wirklich geschah"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Spekulationen passen besser zur Astrologie. Das ganze Ausmaß wird eh niemals bekannt werden, das hält jede Regierung unter der Decke. Für all die meinen wir kämen nicht ohne Atomstrom aus, wieso ging es früher ohne? Haushaltsstrom wird kaum so angewachsen sein, man kann ja auch "Nachfrage" züchten, damit das Marketing rollt, denn wenn sie gebaut sind, müssen sie laufen um Geld zu verdienen. Doe ganze Diskussion ist sowieso sinnlos, weil wir - selbst wenn wir alle abschalten - links und rechts von Nachbarn mit Atommeilern umgeben sind, deren Strahlen auch nicht an der Grenze halt machen.

  • Da steht wieder, wie bei allen Medienmeldungen, nur in sich widersprüchlicher Sheet!
    1) ein Siedeasserreaktor kann auch ohne äußeren Strom nur mit dem eigenen Dampf die Nachwärme abführen. Zumindest sollte das so sein! Die Batterien kühlen nicht, sondern halten die Regelungs- und Überwachungselektronik aufrecht!
    2) die Explosion hat auschließlich den Wetterschutz weggeschleudert aber kein Sicherheitsbauteil des Reaktors beschädigt. Zu erkennen auf den Fotos.
    3) der Explosion ging eine kleine Feuerwalze voraus - erkennbar auf den youtube Video! Das kann nur Knallgas gewesen sein, das sich bildet, wenn die überhitzen Zirkalloy Brennstabhüllen mit dem Dampf der Kühlung reagieren! D.h. es muß trotz Notkühlung über Dampf zur Teilzerstörung des Kern gekommen sein! Aber warum?

  • Sie schreiben: "wo der graphitreaktor tagelang gebrannt habe." man konnte nun meinen, dass auch im japanischen KKW Graphit als Moderator eingesetzt wird. In Japan wurde aber ein siedewasserreaktor gebaut und in Tschernobyl ein siedewasser-druckrohrenreaktor, weshalb Graphit als Moderator benötigt wurde, der dann tagelang brannte.

  • Anhand einer kleinen Geschichte über einen Truthahn lässt sich sehr einfach erklären, dass es keine Sicherheit gibt und dass daher eine so überaus riskante Technologie nicht genutzt werden darf: http://www.saperionblog.com/lang/de/von-schwarzen-schwanen-oder-was-uns-eine-geschichte-vom-truthahn-uber-das-wiegeln-in-sicherheit-lehrt/3561

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%