Frankfurt am Main
Ehec-Erreger in Bach gefunden

Ehec breitet sich offenbar weiter aus. Der Erreger wurde in einem Bach in Frankfurt am Main nachgewiesen. Vom Baden in Bächen und Flüssen wird grundsätzlich abgeraten. Eine Gefahr für das Trinkwasser besteht nicht.
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Frankfurt/MainWie das hessische Umwelt- und Sozialministerium am Freitagabend mitteilte, ist der Erreger jetzt in einem Bach in Frankfurt am Main nachgewiesen worden. Es bestehe aber keine Verbindung zwischen dem Fließgewässer und der Trinkwasserversorgung, betonte die Behörde.

Die positive Probe mit dem Ehec-Erreger des Typs O 104:H 4, der die schwere HUS-Verlaufsform auslösen kann, wurde im Erlenbach im Nordosten der Stadt entnommen. In der Nachbarschaft davon war Mitte der Woche auf dem Salat eines Gemüsehofes ein harmloserer Ehec-Erreger festgestellt worden. Dieser soll mit dem Waschwasser des Betriebs auf den Salat gekommen sein. Im Zuge der verstärkten Kontrollen wurden auch dem Bach Proben entnommen, in denen jetzt der gefährlichere Erreger nachgewiesen wurde.

Die Gefahr einer Kontamination des Trinkwassers bestehe aber nicht, sagte die Sprecherin des Sozial- und Gesundheitsministeriums in Wiesbaden, Susanne Andriessens. In dem Bach seien auch bei früheren Proben in den vergangenen Jahren hin und wieder Keime gefunden worden, darunter auch Ehec-Erreger. Dies sei bei einem Oberflächengewässer nicht ungewöhnlich.

Am Freitag wurden den Angaben zufolge erneut Proben aus dem Erlenbach entnommen und zur Untersuchung versandt. Mit dem Ergebnis sei in zwei bis drei Tagen zu rechnen, hieß es weiter.

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  • Hallo Heinrich,
    hört sich ganz schön gruselig an Deine Fantasie. Wenn das wirklich so wäre, dann wäre die Menschheit wohl schon ausgestorben.
    Meine Meinung ist, dass die Leute ein Problem mit dem Bakterium bekommen, deren Immunsystem eben nicht mehr so ganz auf dem laufenden ist.
    Aber so ist halt das Leben, es ist jeden Tag "gefährlich" aufzustehen.

  • Nicht Hygiene, Hyterie & Angst machen Krank!

  • In der hektischen Suche nach der Ursache und all den danach folgenden Dementis kam der Gedanke auf, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch auch in betracht kommt. Wenn dem so sei, dann übertragen wir in Deutschland aus Gleichgültigkeit oder Unwissen täglich diese kleinen Todbringer in der Obst- und Gemüseabteilung oder beim Metzger. Beim erstgenannten wühlen die Kunden mit ihren bloßen Fingern in Erdbeeren, Tomaten, Salaten uvm. herum und hinter Wurst- und Fleischtheke bedient uns die Verkäuferin, wenn es gut geht, mit einem Einweghandschuh und gibt danach mit diesem das Wechselgeld heraus. Aber schon am Anfang eines Markt- bzw. Discounterbesuch fängt das Problem an. Die schmierige Griffstange am Einkaufswagen. Hunderte Kunden übertragen so Tag für Tag Erreger "von Mensch zu Mensch" Das große Problem ist und bleibt bei uns die Hygiene. An Hygiene fehlt es fast überall. Und die Hygienekontrolleure laufen ständig mit zwei Augenklappen durch Märkte, Gaststätten, Hotels, Imbissbetrieb und Kantinen. Ich habe als Techniker in der Gastronomie kann ich ein Lied davon singen.

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