Frankreich
Auto rast in Bushaltestellen in Marseille

Ein Minibus rammt zwei Bushaltestellen in der französischen Hafenstadt. Eine Frau kommt laut Polizei ums Leben, ein Mann wird verletzt. Das Motiv der Angriffe ist zunächst unklar, ein Verdächtiger wurde festgenommen.
  • 33

MarseilleEin Minibus hat am Montag zwei Bushaltestellen in der französischen Hafenstadt Marseille gerammt. Dabei seien eine Frau getötet und ein Mann verletzt worden, erklärte ein Polizeisprecher. Der Fahrer des Kleinlasters sei an einem dritten Ort festgenommen worden, im Stadtviertel Alter Hafen, sagte David-Olivier Reverdy von der Polizeigewerkschaft Alliance weiter. Es sei zu früh, von Terrorismus als Motiv zu sprechen, aber „angesichts der Zeiten“ könne dies auch nicht ausgeschlossen werden.

Allen Möglichkeiten werde nachgegangen, sagte Reverdy. Die Polizei teilte über Twitter mit, ein Einsatz sei im Gange. Sie rief Bewohner auf, einen Teil der Gegend Alter Hafen zu meiden.

Der Fernsehsender BFM berichtete, ein Augenzeuge habe sich das Nummernschild des Minibusses notiert und es der Polizei mitteilen können. Die beiden betroffenen Bushaltestellen sind etwa fünf Kilometer von einander entfernt und liegen im Norden von Marseille, der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Der Mann wurde laut Reverdy an der ersten Haltestelle verletzt, an der zweiten kam die Frau ums Leben.

Der Vorfall in Frankreich kommt nach den Anschlägen in den spanischen Städten Barcelona und Cambrils, bei denen vergangene Woche 14 Menschen getötet wurden. Bei den Angriffen wurden Fahrzeuge eingesetzt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Frankreich: Auto rast in Bushaltestellen in Marseille"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • So ist es leider, Herr Kabus. Das ist einfach nur perfide. Diese Personen müssen für ABSOLUT NICHTS persönlich haften.
    Sie können ein ganzes Land zur Plünderung freigeben und am Bahnhof die Invasoren bejubeln, weil sie wissen, dass sie nicht für sie bezahlen werden und sie auch nicht in ihrer eigenen Wohnung beherbergen müssen. In den meisten Fällen nicht mal in einer Gegend leben, wo diese untergebracht werden, der ehemalige Berliner Sozialsenator Czaja hat dafür gesorgt. Ihre Kinder gehen nicht in eine Schule, in der es einen Migrationsanteil von 99% gibt (wie es zum Teil in Berlin-Neukölln vorkommt). Sie können sich aus allem schön raushalten, was sie verbockt haben.

  • "Gefährlich wird es erst, wenn so einem Realitätsverweigerer Verantwortung übertragen wird."

    Davon haben wir jede Menge. Jeder Zusätzliche wäre nocjh einer zuviel.

    Das Problem mit diesen Realitätsverweigeren, die sich parasitär steuergeldfinanziert in der Politik ausgebreitet haben (nicht nur bei diesen verantwortungslosen Grünen) ist, dass die in der Verantwortung stehend nie Verantwortung für etwas übernehmen.

  • Immerhin hat es der am Thema "importierter muslimischer Terrorismus" uninteressierte Grüne geschafft, hier sein eigenes Thema zu platzieren. Und selbst das offenbar auch noch ohne Sachkenntnis. Er lebt sicher gut mit seiner umfassenden Ignoranz.
    Gefährlich wird es erst, wenn so einem Realitätsverweigerer Verantwortung übertragen wird.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%