Frankreich
Kälte setzt deutsche Stromnetze unter Stress

Die Betreiber großer Übertragungsnetze in Europa bekommen Kältewellen offenbar immer besser in den Griff. Um gegen Engpässe oder einen Blackout gewappnet zu sein, stimmen sie sich untereinander ab.
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BonnStromengpässe durch die anhaltende Kälte und den Ausfall von Atommeilern in Frankreich halten auch die deutschen Netzbetreiber auf Trab. Doch die Unternehmen bekommen solche Lagen immer besser in den Griff. Die Bundesnetzagentur sprach am Wochenende zwar von einer „herausfordernden“ Situation - aber diese sei gut beherrschbar.

„Wir beobachten die Lage genau“, ergänzte ein Sprecher der Bonner Behörde. Eine Gefährdung der Stromversorgung in Deutschland hielt er für „sehr unwahrscheinlich“. Inzwischen würde sich mit nachlassender Kälte die Situation auch langsam wieder entspannen.

Durch die tiefen Temperaturen in den vergangenen Tagen, die unter dem langjährigen Mittel lagen, stand das europäische Verbundnetz in weiten Teilen unter einer sehr hohen Last. Das galt vor allem für Frankreich, wo sehr viele Elektroheizungen installiert sind. Fällt die Temperatur um ein Grad, entsteht landesweit im Schnitt eine zusätzliche Last von 2400 Megawatt. Das entspricht in etwa der Leistung eines großen Braunkohle-Kraftwerks.

Verschärfend kam hinzu, dass in Frankreich mehrere Atommeiler derzeit keinen Strom liefern. Um den Engpass zu beheben, wurde im hohen Maße Strom aus dem Ausland importiert. Dabei kamen erhebliche Mengen aus Deutschland. Hierdurch habe es hohe Lastflüsse im deutschen Netz gegeben. Um Überlastungen besonders an den „Flaschenhälsen“ der Netze zu vermeiden, mussten die Betreiber mit Noteingriffen die Einspeisung von Strom kurzfristig anpassen - Fachleute sprechen von „redispatch“.

Nach weiteren Angaben der Übertragungsnetzbetreiber gibt es in Deutschland derzeit aber keine Versorgungsengpässe. Es seien Reservekraftwerke angefahren worden, um auf mögliche Probleme schnell reagieren zu können, hieß es beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Frankreich: Kälte setzt deutsche Stromnetze unter Stress"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

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